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Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.222,39 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Daimler mit kräftigen Kursgewinnen von über zwei Prozent im Plus, gefolgt von Vonovia und von der Deutschen Lufthansa. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

ENBW erwartet Boom bei Gaswerken


Strommast / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Frank Mastiaux, Vorstandschef der Energie Baden-Württemberg, erwartet nach dem beschlossenen Kohleausstieg einen Boom von Gaskraftwerken. Er gehe davon aus, dass in Deutschland jetzt erheblich mehr Gaskraftwerke gebaut werden müssen, um die Rund-um-die-Uhr-Versorgung mit Strom und die Netzstabilität zu gewährleisten, sagte er der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Dienstagsausgabe). ENBW selbst wolle ihr Gasgeschäft deutlich ausbauen.

Der erwartete Zubau wird nach seiner Einschätzung dazu führen, dass Gas künftig ebenfalls nach seiner Umweltverträglichkeit bewertet werden wird. Dann hätte russisches Gas aus der umstrittenen Ostsee-Pipeline Nord Stream II möglicherweise einen besseren Stand als Flüssiggas aus Amerika. "Gas, das mit hohem Energieaufwand erst verflüssigt werden muss, um nach Europa zu kommen, könnte dann gegenüber Pipeline-Gas einen Nachteil haben." Die Forderung seines RWE-Amtskollegen Rolf Martin Schmitz, der für das Ende der Braunkohleverstromung bis zu 1,5 Milliarden Euro Entschädigung je Gigawatt installierter Leistung ins Gespräch gebracht hat, kommentierte Mastiaux zurückhaltend. Die Frage nach einer Kompensation für die Steinkohleverstromung stehe noch nicht an. Außerdem sei ENBW nicht unter Druck. Die eigenen Kohlekraftwerke produzierten schließlich nicht nur Strom sondern häufig auch noch Fernwärme.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 25.03.2019 - 17:55 Uhr

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