Sonntag, 16. Juni 2019
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Zum Wochenausklang hat der DAX weiter nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Leitindex mit 12.096,40 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,60 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Mit Abstand größter Verlierer waren die Aktien von Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bundeswehr: Keine neue Atomwaffen-Stationierung in Deutschland


Bundeswehr-Soldat / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Generalinspekteur der Bundeswehr, Eberhard Zorn, sieht trotz des drohenden Aus für den INF-Vertrag zur Abrüstungskontrolle keine militärische Notwendigkeit zur Stationierung neuer Atomwaffen in Deutschland. "Aus militärischen Gründen ist es nicht nötig. Angesichts der heutigen Technologien brauchen wir keine Stationierung von festen Systemen auf irgendwelchen Territorien", sagte General Eberhard Zorn der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Abwehr lasse "sich heute mobil aus der Luft oder zur See gestalten". Nachdem Russland wiederholt gegen den INF-Vertrag verstoßen haben soll, hatten die USA ihren Rückzug aus dem Abkommen angekündigt. Auch Moskau fühlt sich nicht länger daran gebunden. "Ich wünsche mir, dass wir wieder in einen Rüstungskontrollprozess hineinkommen, nicht nur unter Einbindung Russlands und der USA, sondern auch weiterer Staaten wie China", sagte Zorn weiter und fügte hinzu: "Wir werden in der NATO gemeinsam eine ausgewogene und angemessene Antwort finden." Damit die Bundeswehr den international eingegangenen Verpflichtungen nachkommen könne, muss sich nach Ansicht des Generalinspekteurs der Wehretat weiter erhöhen. "Mein Wunsch ist es, dass die Verteidigungsausgaben weiter kontinuierlich ansteigen und nicht auf einer Zick-Zack-Linie", sagte Zorn zur aktuellen Debatte um den Verteidigungshaushalt für 2020. "Kontinuität ist aus planerischer Sicht wichtig, auch weil es die Verlässlichkeit gegenüber unseren Partnern erhöht, mit denen wir multinational zusammenwirken müssen. Und auch für die heimische Industrie sind Kontinuität und Planungssicherheit wichtig." Nach Ansicht des ranghöchsten Soldaten der Bundeswehr registrieren die NATO-Partner durchaus die immer wiederkehrende Debatte über die Höhe des Verteidigungshaushalts. Vor allem kleinere NATO-Staaten, die nicht die militärischen Fähigkeiten wie Deutschland hätten, "prüfen uns besonders auf Glaubwürdigkeit, weil wir gesagt haben wir sind eure Partner", sagte Zorn. "Wir werden alles tun, um dem Vertrauen, das man uns entgegenbringt, gerecht zu werden. Und wir wollen uns als Führungsnation beweisen".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 23.03.2019 - 08:56 Uhr

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