Sonntag, 16. Juni 2019
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Zum Wochenausklang hat der DAX weiter nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Leitindex mit 12.096,40 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,60 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Mit Abstand größter Verlierer waren die Aktien von Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Öffentlichem Dienst fehlen bis 2030 rund 731.000 Beschäftigte


Bundesinnenministerium / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im öffentlichen Dienst zeichnet sich ein dramatischer Personalmangel ab. Wie das Nachrichtenmagazin Focus unter Berufung auf eine noch unveröffentlichte Studie der Unternehmensberatung McKinsey meldet, werden bis 2030 rund 731.000 Beschäftigte fehlen. Damit wäre jede sechste der rund 4,5 Millionen Stellen unbesetzt.

Vor allem in der mittleren Führungsebene wird es mit 401.000 fehlenden Beschäftigten eine sehr große Lücke geben. "Die Zahlen sind alarmierend", zitiert Focus aus der Studie. Denn gerade das mittlere Management sei "für die Umsetzung von Zukunftsinitiativen von besonderer Bedeutung". Die Studie, für die 165 Führungskräfte des öffentlichen Dienstes darüber befragt wurden, wie der öffentliche Dienst mehr Hochqualifizierte anwerben könnte, warnt: "Die öffentliche Hand droht handlungsunfähig zu werden." Die Rekrutierung und Entwicklung gerade der mittleren Führungsebene nennen 90 Prozent der Befragten als extrem herausfordernd. 77 Prozent berichten, die Besten eines Jahrgangs würden nie oder nur selten in ihrer Organisation anfangen. 30 Prozent beklagen, dass mindestens die Hälfte der Bewerber ihre Angebote ablehnt. Um den dramatischen Mangel noch abzuwenden, fordern die Unternehmensberater von der Politik deutliche Reformen. Behörden sollten ein "überzeugendes Wertversprechen" bieten, zum Beispiel besondere Karrierechancen oder einen hohen Nutzen der Arbeit für die Allgemeinheit. Außerdem sollten die Institutionen transparente Karrierepfade und Weiterbildungsmöglichkeiten im Programm haben. Der Nachwuchs müsse zur Chefsache gemacht werden. Ein innovatives Arbeitsumfeld sei ebenso wichtig wie der stärkere Austausch von Führungskräften mit der Privatwirtschaft.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 23.03.2019 - 00:12 Uhr

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