Sonntag, 16. Juni 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Neuer Vorschlag der Grünen: "Bürgerenergiegeld"
Grünen-Fraktionschefin fordert milliardenschweren Klimafonds
Emnid: Grüne stärkste Partei, Union stürzt auf 25 Prozent
Bundestagsabgeordnete fehlen freitags am häufigsten
"Club der Visionaere" nicht abgebrannt
Deutschland lenkt bei Klimaschutz ein
BASF rechnet mit Stellenabbau
Habeck schlägt Kramp-Karrenbauer in Kanzlerfrage
United Internet will Mobilfunkmasten mit Konkurrenten bauen
Stromausfall legt Argentinien und Uruguay lahm

Newsticker

21:35Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Bayern
19:37Über 50 Tote durch Hitzewelle in Indien
17:19EKD-Ratsvorsitzender: "Greta ist keine Heilige"
17:11Bundesregierung verfehlt Breitbandziel deutlich
15:43Wieder Festnahme im Fall Lübcke - Diesmal "dringender Tatverdacht"
14:59BASF rechnet mit Stellenabbau
14:57Deutschland lenkt bei Klimaschutz ein
14:50"Club der Visionaere" nicht abgebrannt
14:50"Club der Visionaere" nicht abgebrannt
14:42Stromausfall legt Argentinien und Uruguay lahm
14:30Grüne wollen Kanzlerkandidatur "rechtzeitig" klären
13:11Unternehmer Dommermuth erwartet Staatsausstieg bei Telekom
11:4932.700 Flüchtlinge von EU-Staaten auf direktem Weg aufgenommen
10:11United Internet will Mobilfunkmasten mit Konkurrenten bauen
09:30EZB-Ratsmitglied Nowotny fordert flexibleres Inflationsziel

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX weiter nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Leitindex mit 12.096,40 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,60 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Mit Abstand größter Verlierer waren die Aktien von Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Brinkhaus fordert "Suche nach deutscher Mondlandung"


Ralph Brinkhaus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Unions-Fraktionschef Ralph Brinkhaus hadert mit der aktuellen Politik und fordert die Suche nach dem großen Wurf. "Deutschland braucht etwas, was symbolhaft herausragt, wie zum Beispiel für die Amerikaner die Mondlandung. Ich wünsche mir, dass wir uns mehr damit beschäftigen, was das für uns sein könnte", sagte Brinkhaus dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Samstagausgaben).

"Ich bin in die Politik gegangen, um die Zukunft zu gestalten, und nicht, um in der Gegenwart stehen zu bleiben. Zurzeit wird viel beklagt und gejammert." Ihm fehle, "dass wir kraftvoll und mit Lust in die Zukunft gehen", sagte der CDU-Politiker. "Wir könnten momentan so viel leisten wie wahrscheinlich keine Generation vor uns. Was machen wir stattdessen? Wir reden über Personalien - wer wann vielleicht mal mit wem was wird." Auch höre er zu viel Pessimismus: "Wenn in 50.000 Jahren von unserer Zeit vielleicht nur noch die Aufnahmen deutscher Talkshows übrig geblieben sind, dann werden die Archäologen sagen: Deutschland 2019 - das muss eine der fürchterlichen Zeiten der Geschichte gewesen sein", sagte der CDU-Politiker dem RND. Als mögliche "deutsche Mondlandung" sieht Brinkhaus das Ziel, den Krebs zu besiegen. "Oder schauen wir aufs Internet. Wir haben es verpasst, in Deutschland die Plattformen zu bauen, auf denen Menschen mit Menschen kommunizieren." Facebook und Google komme von anderen. "Aber wir haben die Technologien und Maschinen, um die Plattformen zu bauen, auf denen Maschinen miteinander kommunizieren", sagte Brinkhaus. "Da sind wir ziemlich gut in Deutschland. Oder wir könnten daran arbeiten, dass wir mit unserer immer noch sehr leistungsfähigen Automobilindustrie Weltmarktführer im autonomen Fahren werden." Der Unions-Fraktionschef forderte auch ein Umdenken in der Klimapolitik. "Die Klimaziele erreichen zu wollen, ist im Übrigen ein guter Anlass, um unser Mobilitätskonzept zu überdenken. Da können wir auch mal breite Schultern zeigen. Wenn wir das nicht hinbekommen, wer soll es sonst schaffen?", sagte Brinkhaus dem RND. Auch die CDU müsse sich bewegen: "Keine Frage, wir müssen da mehr tun. Wir müssen das, was wir machen, besser kommunizieren. Und wir müssen im Umweltschutz, und dazu gehören auch Bodenverbrauch, Luftverschmutzung oder Wasserqualität, noch konsequenter daran arbeiten, die vereinbarten Ziele zu erreichen", sagte Brinkhaus.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 22.03.2019 - 20:18 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung