Sonntag, 16. Juni 2019
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Zum Wochenausklang hat der DAX weiter nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Leitindex mit 12.096,40 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,60 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Mit Abstand größter Verlierer waren die Aktien von Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Weil beklagt Verzögerungen beim Stromnetzausbau


Hochspannungsleitung / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Niedersachsen Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) hat massive Verzögerungen bei Ausbau der Überlandleitungen für den Transport erneuerbarer Energien beklagt. "Der Ausbau der großen Stromtrassen, die den Windstrom vom Norden in den Süden transportieren sollen, kommt nicht schnell genug voran", sagte Weil dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland". Die Leitungen sollten eigentlich bis 2025 fertig sein.

"Ich glaube nicht, dass dieses Ziel noch einzuhalten ist", so der niedersächsische Regierungschef weiter. "Der Leitungsbau läuft gerade Gefahr, die ganze Energiewende auf Jahre zu verzögern." Um den Ausbau großer Infrastrukturvorhaben zu beschleunigen, forderte Weil eine umfassende Reform des Planungsrechtes. "Das deutsche Planungsrecht ähnelt einem Malefiz-Spiel: Eine Hürde folgt der nächsten", sagte er. Und weiter: "Wir müssen deshalb dringend über eine Verschlankung der deutschen Planungsprozesse reden. In diesem Bereich brauchen wir eine Staatsmodernisierung." Weil plädierte dafür, Einspruchsmöglichkeiten bei nationalen Infrastrukturvorhaben zu streichen. "Bei Projekten von nationaler Bedeutung ist aus meiner Sicht eine Legalplanung Mittel der Wahl. Das hieße: der Bundestag entscheidet über national bedeutsame Bauvorhaben", sagte er. Betroffene könnten politische Entscheidungen noch auf ihre Verfassungskonformität überprüfen: "Endlosklagen vor dem Verwaltungsgericht, dem Oberverwaltungsgericht und dem Bundesverwaltungsgericht wären dann aber nicht mehr möglich." Bürgerbeteiligung sei wichtig und die müsse es bei Großprojekten geben - "aber bitte nur einmal richtig und nicht drei Mal", so Weil. Das gelte auch für den Ausbau alternativer Mobilität, etwa der großen Bahntrassen. "Ich finde es gut, dass es eine Schnellbahnstrecke zwischen Hannover und Bielefeld geben soll. Aber davon sollen bitte nicht frühestens unsere Enkelkinder profitieren", so der SPD-Politiker.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 21.03.2019 - 13:27 Uhr

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