Montag, 22. April 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Dobrindt will AfD aus dem Bundestag drängen
1. Bundesliga: BVB bleibt an den Bayern dran
Sri Lanka: Bombe am Flughafen der Stadt Colombo entschärft
Drei Tote bei Verkehrsunfall im Ruhrgebiet
Prognosen: Selenskyj gewinnt Präsidentschaftswahl in Ukraine
Familiendrama in Hessen: Sohn tötet Mutter mit Messer
Ukraine: Poroschenko nach Niederlage bei Stichwahl besorgt
2. Bundesliga: Köln verliert in Dresden
Baden-Württemberg: 51-jähriger Motorradfahrer tödlich verünglückt
Mehrere Festnahmen nach Anschlagserie in Sri Lanka

Newsticker

01:00Juncker sagt Fake News zur Europawahl den Kampf an
01:00Gewerkschaften fordern neues Kurzarbeitergeld
22:54Ukraine: Poroschenko nach Niederlage bei Stichwahl besorgt
22:37Baden-Württemberg: 51-jähriger Motorradfahrer tödlich verünglückt
21:08Familiendrama in Hessen: Sohn tötet Mutter mit Messer
20:47Sri Lanka: Bombe am Flughafen der Stadt Colombo entschärft
20:011. Bundesliga: Hertha und Hannover trennen sich unentschieden
19:19Prognosen: Selenskyj gewinnt Präsidentschaftswahl in Ukraine
19:06++ EILMELDUNG ++ Prognose: Selenskyj bei Präsidenten-Stichwahl in Ukraine vorne
17:201. Bundesliga: BVB bleibt an den Bayern dran
17:201. Bundesliga: BVB bleibt an den Bayern dran
16:25Drei Tote bei Verkehrsunfall im Ruhrgebiet
15:252. Bundesliga: Köln verliert in Dresden
14:36Dobrindt will AfD aus dem Bundestag drängen
13:52Mehrere Festnahmen nach Anschlagserie in Sri Lanka

Börse

Am Donnerstag hat der DAX zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.222,39 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Daimler mit kräftigen Kursgewinnen von über zwei Prozent im Plus, gefolgt von Vonovia und von der Deutschen Lufthansa. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bericht: Bundesnachrichtendienst warnte schon 2011 vor Huawei


Bundesnachrichtendienst / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der Bundesregierung hat es laut eines Zeitungsberichts schon vor Jahren Zweifel an der Zuverlässigkeit des chinesischen Telekommunikationskonzerns Huawei gegeben. So habe der Bundesnachrichtendienst (BND) bereits 2011 gewarnt, "dass bei einem Einsatz von Komponenten der Firma Huawei in sensitiven Bereichen deutscher Behörden und Unternehmen die Risiken einer nachrichtendienstlichen Ausspähung steigen", berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Donnerstagsausgabe) unter Berufung auf eigene Informationen. Auch deshalb sei dem Unternehmen 2013 die Aufnahme in eine Arbeitsgruppe des "Nationalen IT-Gipfels" verwehrt worden.

Dieser soll unter Federführung des Wirtschaftsministeriums Deutschland als IT-Standort stärken. Huawei hätte in einem Brief an den damaligen Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) um einen Platz in der Arbeitsgruppe 4 ("Vertrauen, Datenschutz und Sicherheit im Internet") ersucht, berichtet die Zeitung weiter. Man wolle damit den "Einsatz für mehr Cybersicherheit in Deutschland unterstreichen", hieß es darin. Schließlich sei man "einer der maßgeblichen Netzausrüster", das Vertrauen in die "Integrität, Authentizität und die Verfügbarkeit von Daten" sei Voraussetzung für "wirtschaftliches Wachstum" in Deutschland, hieß es in dem Brief weiter. Das Innenministerium habe das Vorhaben abgelehnt. Laut einem internen Vermerk nicht nur unter Verweis auf die BND-Warnung, berichtet die "Süddeutsche Zeitung". Huawei sei zudem ein "industriepolitisches Instrument der chinesischen Regierung", die "Besetzung von Weltmarkführungspositionen in allen strategisch wichtigen Technologiebereichen" ein "globales Ziel", heißt es in dem Vermerk. Der Brief sei ein weiterer Beleg für den "intensiven Lobbyismus, den Huawei auf politischer Ebene in Berlin betreibt", heißt es in dem Vermerk weiter. Tatsächlich sei Huawei auch später nicht in die Arbeitsgruppe der heute als Digitalgipfel bekannten Runde berufen worden. Das Unternehmen erklärte, man habe sich damals "um eine Mitgliedschaft beworben". Die Gründe für die Ablehnung könne man "nicht mehr nachvollziehen". Der damals zuständige Mitarbeiter habe das Unternehmen verlassen, berichtet die Zeitung weiter. Man berichte "grundsätzlich nur der Bundesregierung und den geheim tagenden Gremien des Bundestages", berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf eine Erklärung des BND. In dieser Woche hat bei der Bundesnetzagentur in Mainz die Versteigerung von Frequenzen für das schnelle 5G-Netz begonnen. In der Bundesregierung wird diskutiert, ob der neue Standard ohne Huawei-Technik aufgebaut werden muss. Man dürfe nicht "blauäugig" sein, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Aber "sehr, sehr viele Länder" würden die chinesische Technologie bereits nutzen. "Wir sollten jedem eine Chance geben", so Merkel weiter. Kein Unternehmen dürfe grundsätzlich ausgeschlossen werden. Neue technische Anforderungen und eine geplante Gesetzesänderung sehen nun vor, dass die künftigen Betreiber der 5G-Netze die Sicherheit der verwendeten Technologie und die Zuverlässigkeit des Herstellers nachweisen müssen. In der Bundesregierung ist von einer Art "Beweislastumkehr" die Rede. Der US-Botschafter in Berlin, Richard Grenell, hat Deutschland gedroht, die Geheimdienstzusammenarbeit einzuschränken, falls Huawei am Netzaufbau beteiligt wird. In der Bundesregierung ist die Empörung darüber enorm.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 20.03.2019 - 22:17 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung