Mittwoch, 26. Juni 2019
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Börse

Am Dienstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.288,44 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,38 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Infineon mit deutlichen Kursgewinnen von über einem Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von Heidelbergcement und von Henkel. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

SPD stellt NATO-Ziele für Rüstungsausgaben infrage


SPD-Logo / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die SPD stellt die Zusicherung der Bundesregierung an die Ziele der NATO-Partner für die Rüstungsausgaben infrage. "Ich fühle mich daran nicht gebunden", sagte der stellvertretende SPD-Fraktionschef Rolf Mützenich dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe). Der deutsche Verteidigungsetat sei ein "Fass ohne Boden", wie der unkontrollierte Kostenanstieg bei der Sanierung der Gorch Fock und die Beschaffung des Schützenpanzers Puma zeigten, so der SPD-Politiker weiter.

Er stellte für die SPD-Fraktion klar, dass Sozialausgaben Priorität hätten: "Die Grundrente ist uns wichtiger", so Mützenich. Die NATO-Mitglieder hatten sich darauf verständigt, die nationalen Verteidigungsausgaben in Richtung zwei Prozent der Wirtschaftskraft zu steigern. Dass Deutschland davon weit entfernt ist und deshalb insbesondere von den USA hart kritisiert wird, beunruhigt den stellvertretenden SPD-Fraktionschef nicht. "Zwei Prozent sind die falsche Richtgröße", sagte er. Sogar das von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vor einem Jahr auf 1,5 Prozent abgespeckte Versprechen an die NATO stößt auf Skepsis in der SPD. "Ich halte nichts von Ausgabenquoten im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt. Sobald die Wirtschaft einbricht, würden wir dann ja sofort ganz wunderbar dastehen", sagte der SPD-Haushaltsexperte Dennis Rohde dem "Handelsblatt". Grundsätzlich sei die SPD bereit, die Bundeswehr gut auszurüsten. "Mehr Geld in das System zu geben, ist nur das eine. Die größeren Defizite sehe ich dabei, dieses Geld dann auch sinnvoll auszugeben", so Rohde weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 20.03.2019 - 20:33 Uhr

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