Dienstag, 18. Juni 2019
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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX leicht nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.085,82 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,09 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsende die Wertpapiere der Deutschen Bank, gefolgt von den Aktien von Wirecard und den Papieren von SAP. Die Anteilsscheine der Lufthansa brachen wegen der reduzierten Gewinnerwartung für 2019 um über 11 Prozent ein und rangierten kurz vor Handelsschluss am Ende der Liste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Hofreiter warnt Weber vor Verrat europäischer Werte


Anton Hofreiter / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vor der Entscheidung der Europäischen Volkspartei (EVP) über einen Ausschluss von Victor Orbáns Fidesz-Partei am Mittwoch hat Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber vor einem Verrat europäischer Werte gewarnt. "Wenn Weber Orbáns anti-demokratische Politik jetzt schluckt, weil er auf die Stimmen der ungarischen EP-Abgeordneten schielt, um sich zum EU-Kommissionspräsidenten wählen zu lassen, dann hängt er damit genau die europäischen Werte an den Nagel, die er eigentlich verteidigen sollte", sagte Hofreiter der "Neuen Osnabrücker Zeitung". Die Entscheidung über den Ausschluss dürfe "nicht zum Schmierentheater werden", sagte Hofreiter.

Ungarns Premier habe seinen Kurs nicht revidiert. "Die Konsequenz muss der Ausschluss von Fidesz aus der EVP sein." Auch CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer dürfe dieses Spiel nicht mitspielen, sagte Hofreiter weiter. "Als Vorsitzende einer Partei, die Orbán zu oft umschmeichelt hat, muss sie ihr Schweigen brechen und ein klares Zeichen setzen, dass sie Rechtsstaatlichkeit und Meinungsfreiheit in Europa nicht nur in Sonntagsreden hochhält." Anlass der EVP-Beratungen in Brüssel ist eine Kampagne gegen EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker. Orban stehe aber nicht nur wegen seiner "hetzerischen Plakatkampagne" in der Kritik, "sondern weil er in Ungarn die Medien gleichgeschaltet hat, die Unabhängigkeit der Gerichte schwächt und kritische Bürger und jede politische Opposition in die Mangel nimmt", sagte Hofreiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 20.03.2019 - 07:07 Uhr

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