Dienstag, 18. Juni 2019
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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX leicht nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.085,82 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,09 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsende die Wertpapiere der Deutschen Bank, gefolgt von den Aktien von Wirecard und den Papieren von SAP. Die Anteilsscheine der Lufthansa brachen wegen der reduzierten Gewinnerwartung für 2019 um über 11 Prozent ein und rangierten kurz vor Handelsschluss am Ende der Liste. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Lindner: Fusionsgespräche zur Privatisierung der Commerzbank nutzen


Commerzbank-Logo / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

FDP-Chef Christian Lindner hat Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) aufgefordert, die Fusionsgespräche zwischen der Deutschen Bank und der Commerzbank dazu zu nutzen, die Commerzbank zu privatisieren. "Deutschland braucht eine starke private Bank, aber diese Bankenfusion muss im Interesse der Kunden und Eigentümer stehen", sagte Lindner dem Fernsehsender n-tv. "Die darf nicht vom Staat herbeigeredet werden."

Unterdessen forderte Wolfgang Gerke, Präsident des Bayerischen Finanz-Zentrums, eine Restrukturierung der Commerzbank. "So wichtig es ist, dass im deutschen Bankenmarkt etwas passiert - und es ist auch gleichgültig, ob Deutsche- und Commerzbank zusammengehen - es muss sich etwas dramatisch ändern", sagte Gerke zu n-tv. Eine Fusion zwischen Deutscher Bank und Commerzbank mache absolut keinen Sinn. Beide Banken seien mit Altlasten beschäftigt. "Die Postbank zu integrieren, wo man sich so blamiert hat. Die Commerzbank muss sich restrukturieren. Wenn man dann plötzlich an die 30.000 Mitarbeiter entlassen muss, das schafft Aufruhr", so Gerke. Das werde auch bei den Kunden nicht gut ankommen. Dann sei das der absolut falsche Weg. "Es wäre sicher besser, nach anderen Strategien Ausschau zu halten", fügte der Präsident des Bayerischen Finanz-Zentrums hinzu. "Man könnte beispielsweise im Bereich IT, Backoffice den Weg gehen und sich mit Genossenschaftsbanken, mit Sparkassen zusammenzutun und diesen Bereich, der vom Kunden gar nicht eingesehen wird, diesen Bereich rationalisieren."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 18.03.2019 - 09:49 Uhr

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