Dienstag, 19. März 2019
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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.657,06 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,25 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere der Deutschen Bank mit starken Kursgewinnen von über vier Prozent im Plus, gefolgt von Thyssenkrupp und Wirecard. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Entwicklungshilfeminister protestiert gegen Scholz` Haushaltspläne


Gerd Müller / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesentwicklungshilfeminister Gerd Müller (CSU) protestiert nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" scharf gegen die Haushaltsplanung von Finanzminister Olaf Scholz (SPD). So, wie die Eckwerte der Finanzplanung jetzt aussehen, sei "die Arbeits- und Planungsfähigkeit des Ministeriums nicht mehr gegeben", heißt es in einem Schreiben, das Müller an diesem Freitag seinem Kollegen schicken ließ. Die Finanzlücke beträgt Regierungskreisen zufolge allein für 2020 mehrere Hundert Millionen Euro.

Bis zum Ende der Finanzplanung 2023 summiert sie sich auf mehr als sieben Milliarden Euro. Anders als im Koalitionsvertrag vereinbart, steigt der Etat des Ministeriums auch nicht parallel mit dem des Verteidigungsministeriums an. In diesem Jahr kann Müller mit 10,2 Milliarden Euro planen - das ist auch für 2020 vorgesehen. Danach gibt es eine Knick: Ab 2021 sind nur noch 9,3 Milliarden Euro eingeplant. Damit könnten "die internationalen Zusagen der Bundeskanzlerin nicht vollständig eingehalten werden", hieß es in Berlin. Besonders peinlich ist, dass die Zusage, bis zu einer Milliarde Euro in den Entwicklungsinvestitionsfonds zum Klimaschutz zu geben, "nicht einmal ansatzweise durchfinanziert ist". Damit verfehlt Deutschland seine internationale Zusage in der Entwicklungshilfe, die ODA-Quote. Am Freitag wurde bekannt, dass Scholz einen Teil des Entwicklungshilfe-Budgets in die deutsche NATO-Quote einrechnen will. Dem Vernehmen nach geht es um 600 Millionen Euro. Scholz will den Entwurf des Bundeshaushaltes 2020 und des Finanzplans bis 2023 am Mittwoch im Kabinett beschließen lassen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.03.2019 - 00:19 Uhr

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