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Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag deutliche Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.645 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Beiersdorf, Fresenius und Fresenius Medical Care entgegen dem Trend deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Geplanter Stellenabbau bei VW: Lindner wirft Weil Untätigkeit vor


Stephan Weil / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

FDP-Chef Christian Lindner hat dem niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil (SPD) angesichts der geplanten Personaleinsparungen bei Volkswagen Untätigkeit vorgeworfen. "Von Ministerpräsident Weil und Wirtschaftsminister Althusmann erwarte ich, dass sie nicht die Hände in den Schoß legen, sondern um Arbeitsplätze kämpfen", sagte Lindner dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe). Die Transformation hin zu klimafreundlicher Mobilität dürfe nicht zu neuen Strukturbrüchen führen.

Volkswagen hatte in dieser Woche angekündigt, mehr Geld in den anstehenden Umbau in Richtung Elektromobilität und Digitalisierung zu investieren. Die Marke VW kalkuliert damit, dass zwischen 5.000 und 7.000 Stellen abgebaut werden müssen – überwiegend in Deutschland und in der Verwaltung. Die niedersächsische Landesregierung reagierte auf die VW-Pläne bisher abwartend. "Das Land erwartet die Vorlage und Diskussion substanzieller und abgestimmter Planungen des Vorstands im Aufsichtsrat und wird zuvor von einer Stellungnahme absehen", sagte eine Sprecherin. Weil und dessen Wirtschaftsminister, Bernd Althusmann (CDU), sitzen im Aufsichtsrat von Volkswagen. Niedersachsen ist der zweitgrößte Volkswagen-Aktionär. Lindner forderte angesichts dieser Entwicklungen bei den Antrieben technologieoffen zu bleiben. "Die Politik darf nicht einseitig nur das E-Auto fördern. Sie muss sich in Brüssel dafür einsetzen, dass synthetische Kraftstoffe auf die Flottengrenzwerte angerechnet werden", so der FDP-Chef. Der Stellenabbau bei VW zeige, Deutschland gerate wirtschaftlich zunehmend in den Schwitzkasten. "Der Wind auf den Weltmärkten wird rauer. Jetzt muss jedem klar werden: Unser Wohlstand ist kein Rohstoff, der einfach nachwächst. Wirtschaftliche Stärke muss immer wieder neu erarbeitet werden", sagte Lindner dem "Handelsblatt". Er forderte dazu auf, die Automobilwirtschaft nicht ständig schlecht zu reden. "Diese Schlüsselindustrie beschäftigt Hunderttausende Arbeitnehmer, sie zahlt Milliarden an Steuern und ist Garant für die Mobilität von Millionen Menschen", so der FDP-Politiker weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.03.2019 - 17:57 Uhr

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