Mittwoch, 20. März 2019
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Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag deutliche Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.645 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Beiersdorf, Fresenius und Fresenius Medical Care entgegen dem Trend deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Verdi wirft Spahn "staatlich legitimierten Personalnotstand" vor


Krankenhausflur / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das für die Pflege zuständige Verdi-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler fordert von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verbindliche Personalschlüssel in der Altenpflege und in Krankenhäusern. "Viele Pflegerinnen und Pfleger flüchten heute geradezu aus dem Beruf, obwohl sie ihn eigentlich lieben. Das muss anders werden", sagte Bühler im Vorfeld des am Donnerstag startenden Deutschen Pflegetags dem "Handelsblatt".

Bei dem Kongress treten neben Spahn auch Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Familienministerin Franziska Giffey (beide SPD) auf. Die drei Politiker hatten die "Konzertierte Aktion Pflege" ins Leben gerufen, um die Arbeitsbedingungen in der Branche zu verbessern. Die konzertierte Aktion werde aber nur dann eine nachhaltige Wirkung zeigen, "wenn am Ende gesetzliche Personalvorgaben stehen, wie sie für die Altenpflege bis 2020 entwickelt werden sollen", sagte Bühler. Dazu brauche es auch eine zweckgebundene verlässliche Finanzierung. Die Personaluntergrenzen im Krankenhausbereich, die Gesundheitsminister Spahn auf Intensivstationen sowie in den Abteilungen Geriatrie, Kardiologie und Unfallchirurgie eingezogen hat, nannte die Gewerkschafterin "staatlich legitimierten Personalnotstand". Das habe mit guter Versorgung nichts zu tun. Da, wo die Personalsituation heute schon besser sei als vom Gesundheitsminister vorgegeben, würden jetzt Pfleger abgezogen, kritisierte Bühler. "Oft kommt es zu keinem echten Aufwuchs, sondern das Personal wird nur anders verteilt. Hier muss Herr Spahn handeln."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 14.03.2019 - 07:42 Uhr

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