Montag, 20. Mai 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.238,94 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,58 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die am Freitag bekannt gewordene Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die angekündigte Festlegung über mögliche Sonderzöllen auf Autoimporte um sechs Monate zu verschieben, half den Autobauern nicht. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Experte: Psychiatrie wird "eigenen Ansprüchen nicht gerecht"


Krankenhaus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Psychiatrie in Deutschland wird nach Ansicht des Psychiaters Stefan Weinmann ihren eigenen Ansprüchen nicht gerecht. "Wir arbeiten oft mit den Mitteln von gestern", sagte er der Wochenzeitung "Die Zeit". Der Oberarzt vom Vivantes Klinikum Am Urban in Berlin forderte, weniger Medikamente und mehr soziale Therapien in der Behandlung psychisch kranker Menschen einzusetzen.

"Heute haben wir zwar Medikamente, die Druck aus dem System nehmen, aber sie heilen nicht. Vielmehr können sie sogar dazu beitragen, dass eine Krankheit chronisch wird", sagte Weinmann. Deshalb müssten Ärzte von Beginn an den Einsatz von Psychopharmaka reduzieren. "Wir arbeiten immer noch so, als würde man einen Zug beschleunigen und nicht ans Bremsen denken." Im Laufe des Jahres wird entschieden, ob genug Personal für einen grundlegenden Wandel in der Psychiatrie zur Verfügung stehen wird. Der Bundestag hat den Gemeinsamen Bundesausschuss damit beauftragt, bis Ende September eine neue Richtlinie für die Personalausstattung in der Psychiatrie vorzulegen. In diesem Gremium sind Krankenkassen, Klinikbetreiber und Ärztevereinigungen vertreten. Die derzeit gültige Psychiatrie-Personalverordnung stammt aus dem Jahr 1991.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.03.2019 - 13:41 Uhr

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