Sonntag, 19. Mai 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.238,94 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,58 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die am Freitag bekannt gewordene Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die angekündigte Festlegung über mögliche Sonderzöllen auf Autoimporte um sechs Monate zu verschieben, half den Autobauern nicht. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Wagenknecht-Rückzug: Höhn mahnt Genossen zur Vernunft


Matthias Höhn / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Ostbeauftragte der Linksfraktion im Bundestag und frühere Bundesgeschäftsführer der Partei, Matthias Höhn, hat seine Parteifreunde nach dem Verzicht von Fraktionschefin Sahra Wagenknecht auf eine erneute Kandidatur davor gewarnt, öffentlich – so wörtlich – "dreckige Wäsche" zu waschen. "Ich erwarte von allen, dass sie sich darüber im Klaren sind, welche Bedeutung die anstehenden Wahlen in diesem Jahr für die Linke haben", sagte er dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Donnerstagsausgaben) mit Blick auf die Europawahl, die vier Landtagswahlen und Kommunalwahlen, die 2019 stattfinden. "Sie sind existenziell."

Höhn fügte hinzu: "Jeder, der meint, er müsse jetzt in der Öffentlichkeit dreckige Wäsche waschen und über andere in der Partei herfallen, handelt verantwortungslos." Zuvor hatte der Linken-Abgeordnete Thomas Lutze den Parteivorsitzenden Katja Kipping und Bernd Riexinger vorgeworfen, Wagenknecht unwürdig behandelt zu haben. "Ich kann nur vermuten, dass auch die Form der innerparteilichen Angriffe, besonders die persönlichen, sie bei ihrer Entscheidung beeinflusst haben", sagte Lutze, der aus Leipzig stammt, aber wie Wagenknecht im Saarland lebt. Auch Wagenknechts Stellvertreterin Sevim Dagdelen zieht sich aus dem Fraktionsvorstand zurück. Die "Bild"-Zeitung zitierte am Dienstag einen nicht näher genannten "Insider" mit den Worten: "Der Mobbing-Terror gegen Wagenknecht und Dagdelen geht auf keine Kuhhaut." Mehrere Abgeordnete rund um Kipping und Riexinger zögen permanent über sie her. Der linke Parteiflügel um Wagenknecht und Dagdelen verlange deshalb den Rücktritt der Parteichefs.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.03.2019 - 13:29 Uhr

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