Montag, 20. Mai 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.238,94 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,58 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die am Freitag bekannt gewordene Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die angekündigte Festlegung über mögliche Sonderzöllen auf Autoimporte um sechs Monate zu verschieben, half den Autobauern nicht. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Berliner Verkehrssenatorin sieht Verbrennungsmotor als Auslaufmodell


Straßenverkehr / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Berliner Verkehrssenatorin Regine Günther (parteilos) hat generelle Fahrverbote für Autos mit Verbrennungsmotor in Großstädten angeregt. Der Pkw mit Verbrennungsmotor sei ein technisches Auslaufmodell, sagte Günther der "Welt" (Mittwochsausgabe). "Diese Fahrzeuge werden hoffentlich in naher Zukunft in keiner Stadt mehr fahren, auch nicht in Berlin."

Das Konzept der autogerechten Stadt stoße "erkennbar an seine Grenzen" und habe sehr viele Probleme produziert, so die Senatorin. Aktuell setze man in Berlin aber noch auf Anreize zur Nutzung anderer Verkehrsmittel, sagte Günther. "Wir bauen die Attraktivität von Bahn-, Bus-, Rad- und Fußverkehr aus, um die Menschen zu überzeugen." Klar sei aber, dass dem Auto künftig weniger Platz im öffentlichen Raum zur Verfügung stehen müsse. "Raum ist eines der knappsten Güter in einer Stadt. Und er ist zu wertvoll, dass wir ihn überwiegend - im Übrigen auf Kosten der Allgemeinheit - für Autos reservieren." Es gehe um ein Konzept für eine "neue urbane Mobilität", so die Senatorin. Dazu solle die Infrastruktur sukzessive so umgebaut werden, dass Fußgänger und Radfahrer besser gesichert sind. Der ÖPNV soll massiv ausgebaut, die Busflotte bis 2030 komplett elektrifiziert sein. "Wir investieren in nie gekanntem Ausmaß in den öffentlichen Nahverkehr", so Günther. "Unsere Vision ist es, dass im Jahr 2030 die Menschen aus aller Welt zu uns kommen, um sich anzuschauen, wie gut wir in Berlin das Mobilitätsthema gelöst haben." Kritisch äußerte sich die Senatorin zu der geplanten Zulassung von Elektrorollern auch auf Bürgersteigen. "Gehwege sind Schutzräume für die Schwächsten, für Kinder, für Senioren", sagte Günther. "Sollte es vermehrt zu Unfällen kommen, wird man an der Zulassung dieser E-Tretroller auf Gehwegen nicht festhalten können."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 13.03.2019 - 07:45 Uhr

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