Montag, 20. Mai 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Kramp-Karrenbauer: Keine Zusammenarbeit mit AfD und Linkspartei
Österreichs Innenminister wirft Kurz Wortbruch vor
Kramp-Karrenbauer: Bis 2021 ist Angela Merkel Kanzlerin
Fischer kritisiert AKK: "Kohl würde sich im Grabe umdrehen"
2. Bundesliga: Paderborn steigt auf - Union in der Relegation
Grundrente: Kramp-Karrenbauer zeigt sich gesprächsbereit
SC Paderborn steigt in die Bundesliga auf
NS-Zwangsarbeiter: Bahlsen-Verwaltungsratschef gesteht Fehler ein
Neuwahlen in Österreich sollen Anfang September stattfinden
CDU will bundesweit pauschale Abstandsregelung für Windräder

Newsticker

00:00Datenschutzbeauftragter rügt Darknet-Gesetzentwurf
00:00Werte-Union-Chef will Maaßen als Bundesinnenminister
00:00Poroschenko mahnt Nachfolger Selenski zu Kontinuität
00:00Wohnungsnot: TAG-Aufsichtsrat fordert Politik zum Handeln auf
00:00Steuereinnahmen im April um 2,6 Prozent gestiegen
00:00Zahl der Bankautomaten in Deutschland sinkt weiter
23:08Kurz bezeichnet Sozialdemokraten als "scheinheilig"
22:33Trump droht mit "Ende des Iran"
20:25Österreichs Kanzler rechnet mit Ermittlungen gegen Strache
19:32Flixbus verunglückt auf A9 - Ein Toter und viele Schwerverletzte
19:21Insa: FPÖ-Affäre könnte Rechtspopulisten bei Europawahl schwächen
18:50EU-Staaten wollen Rechte von Bahnreisenden beschneiden
18:36Viele Verletzte bei Busunfall auf A9
17:282. Bundesliga: Paderborn steigt auf - Union in der Relegation
17:24++ EILMELDUNG ++ SC Paderborn steigt in die Bundesliga auf

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.238,94 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,58 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die am Freitag bekannt gewordene Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die angekündigte Festlegung über mögliche Sonderzöllen auf Autoimporte um sechs Monate zu verschieben, half den Autobauern nicht. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

BDI-Präsident mahnt GroKo: Ungeduld der Wirtschaft wächst


Koalitionsvertrag 2018-2021 wird unterschrieben am 12.03.2018 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nur im Verbund mit einem starken, geeinten Europa kann Deutschland nach Ansicht des Präsidenten des Bundesverbandes der deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, in Zukunft China und den USA Paroli bieten. Dazu wünscht er sich mehr Mut von der Großen Koalition: Die Politik in Deutschland beschäftige sich zu viel mit Umverteilung und zu wenig mit Investitionen in die Sicherung der Zukunft des Landes, sagte Kempf der "Passauer Neuen Presse" (Mittwochsausgabe). "Angesichts der gedämpften Konjunkturaussichten - wir rechnen im BDI nur noch mit einem Wachstum von 1,2 Prozent in diesem Jahr - wäre es dringend geboten, endlich mehr zu investieren", sagte er.

"Aber das, was die Regierung macht, sorgt in den Unternehmen für massive Unzufriedenheit. Die Ungeduld in der Wirtschaft wächst. Der Aufgabenzettel der GroKo ist noch längst nicht abgearbeitet." Die Regierung gebe das Geld falsch aus, rügte der BDI-Präsident. Alleine der Grundrenten-Vorschlag von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) würde in fünf Jahren zwischen 30 und 50 Milliarden Euro kosten, rechnete Kempf vor. Für die Förderung von zukunftsentscheidenden Technologien wie etwa der Künstlichen Intelligenz dagegen wolle die Bundesregierung nur drei Milliarden Euro bis 2025 ausgeben. "Das ist ein Missverhältnis", sagte der BDI-Präsident der "Passauer Neuen Presse". Kempf forderte mehr Ausgaben für die Infrastruktur, vom Breitband bis zum Verkehr: "Was wir hier erleben, ist bitter für den Standort, vom Investitionsstau bei Brücken bis zu verschlafenen Zukunftsprojekten." Von der Politik wünschte er sich mehr Mut, klug zu investieren, um die Grundlage für den Wohlstand morgen zu schaffen. "Es ist höchste Zeit, dass wir Deutschen uns faktenorientiert und Schritt für Schritt voran bewegen, etwa in der Klimapolitik", sagte der BDI-Präsident. Beispielsweise wäre das Ziel, die Treibhausgase bis 2050 um 80 Prozent zu reduzieren, erreichbar und sogar volkswirtschaftlich machbar. Aber: "Klimaschutzziele lassen sich nicht mit dem Kopf durch die Wand erreichen. Nationale Alleingänge bringen überhaupt nichts. Wir Deutschen wollen und müssen der Welt zeigen, dass wir die Energiewende ordentlich gestalten. Alles andere wäre ein Drama." Zum Handelsstreit mit den USA sagte Kempf, dass er nach wie vor hoffe, "dass wir die Kuh vom Eis kriegen". Entscheidend sei, dass Europa mit einer Stimme spricht: "Machen wir uns selbst klein oder lassen wir uns auseinanderdividieren, dann werden wir gegenüber den USA wie auch gegenüber China immer klein bleiben." Die EU sei die Lösung, nicht das Problem. "Deshalb müssen wir Europa einigen und stärken." Die EU müsse sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren - etwa den gemeinsamen Markt und eine gemeinsame Außen-, Migrations- und Sicherheitspolitik: "Die EU muss den Menschen auf unserem Kontinent deutlich machen, dass wir, dass sie dieses Europa dringender denn je brauchen." Zum Umgang mit Umgang mit China sagte Kempf: "Wir befinden uns in einer System-Konkurrenz mit China." Dennoch hält er eine faktenbasierte Partnerschaft mit dem Land für belastbar. "Höflichkeit im Umgang und das Einhalten eines gegebenen Wortes zählen in Asien. Im Moment werden wir als Europa ernst genommen - auch weil China uns braucht. Das gilt übrigens für viele Länder im asiatischen Raum, die extrem wachsen", sagte der BDI-Präsident der "Passauer Neuen Presse". Er gab aber auch zu bedenken: "Würde die G7 erst in ein paar Jahren gegründet, dann säßen da viel mehr asiatische Länder am Tisch als heute. Nur als starkes, geeintes Europa haben wir die Chance, in Zukunft dazuzugehören."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 13.03.2019 - 07:38 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung