Dienstag, 26. März 2019
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Börse

Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Nachdem der Index am Vormittag vorübergehend im Plus war, wurde er zum Xetra-Handelsschluss mit 11.346,65 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,15 Prozent im Vergleich zum Freitagsschluss. Die Aktie von Bayer war erneut am Ende der Kursliste und ließ bis kurz vor Handelsende fast vier Prozent nach - auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Wettbewerbsexperten warnen vor Lockerung des Wettbewerbsrechts

Deutsche Wettbewerbsexperten warnen vor einer Aufweichung des europäischen Wettbewerbsrechts, wie sie Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und sein französischer Amtskollege Bruno Le Maire planen. "Man nimmt in Kauf, dass europäische Verbraucher überhöhte Preise zahlen, um die globale Kriegskasse zu füllen. Das ist mehr als fragwürdig", sagte der frühere Chef der Monopolkommission, Daniel Zimmer, dem "Tagesspiegel" (Mittwochsausgabe).

Zudem sei gar nicht gewährleistet, dass die dann marktbeherrschenden Unternehmen die Zusatzeinnahmen wirklich für Expansionen nutzen. "Vielleicht erhöhen sie die Gewinne und bescheren den Aktionären höhere Dividenden", sagte Zimmer. Altmaier und Le Maire wollen das Wettbewerbsrecht lockern und Fusionen europäischer Unternehmen erleichtern. Diese europäischen Champions sollen Wettbewerbern aus China und den USA besser Paroli bieten können. Der Plan wird Thema des EU-Gipfels in der kommenden Woche sein. Mit seinem Plan stößt Altmaier aber auch bei seinen Regierungsberatern auf Widerstand. "Regionale Monopole führen dazu, dass Verbraucher, aber auch Geschäftskunden höhere Preise zahlen müssen", sagte Heike Schweitzer, eine der Vorsitzenden der Kommission Wettbewerbsrecht 4.0, der Zeitung. "Sie schaden aber auch den beteiligten Unternehmen selbst auf lange Sicht, weil sie ihre Innovationsfähigkeit verlieren". Selbst im Bereich der von Google, Amazon und Co. dominierten digitalen Märkte sei eine Einschränkung des Wettbewerbsrechts nicht nötig. "Wir sollten Unternehmen vielmehr Kooperationen erleichtern, indem wir größere Rechtssicherheit schaffen - etwa bei der Gründung gemeinsamer Datenpools", so Schweitzer. "So wie BMW und Daimler das künftig beim autonomen Fahren tun wollen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.03.2019 - 12:14 Uhr

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