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Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.238,94 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,58 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die am Freitag bekannt gewordene Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die angekündigte Festlegung über mögliche Sonderzöllen auf Autoimporte um sechs Monate zu verschieben, half den Autobauern nicht. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Revierkonzerne warnen vor Populisten in Europa


EU-Parlament in Straßburg / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Chefs der Revierkonzerne Eon, Evonik, RWE und Thyssenkrupp haben vor einem Erstarken der Populisten in Europa gewarnt und sich mit einem Wahlaufruf an die Beschäftigten gewendet. "Jahrzehntelang gab es einen europäischen und überwiegend auch globalen Konsens, dass mehr Zusammenarbeit zu mehr Wohlstand für alle führt. Dieser Konsens ist durch eine Reihe von Entwicklungen bedroht", sagte Eon-Chef Johannes Teyssen der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung".

Eine hohe Wahlbeteiligung könne den Zusammenhalt in Europa stärken "und zugleich die Wahlchancen von Populisten verringern". Auch Thyssenkrupp-Chef Guido Kerkhoff zeigte sich in der WAZ mit Blick auf die aktuelle politische Lage in Europa besorgt. "Es ist schon erstaunlich, mit welcher Selbstverständlichkeit es manchen gelingt auszublenden, was Europa für uns bedeutet", sagte Kerkhoff. "Da sind aus meiner Sicht auch wir als Unternehmen gefordert." Daher plane Thyssenkrupp einen Aufruf an die Mitarbeiter in Europa, im Mai zur Wahl zu gehen. "Es ist wichtig und richtig, die EU, unsere EU, jetzt zu stärken - statt sie zu schwächen, wie viele Populisten es fordern", sagte Rolf Martin Schmitz, der Chef des Essener Energiekonzerns RWE, der Zeitung. Er werbe bei den Mitarbeitern dafür, das "demokratische Recht wahrzunehmen und im Mai wählen zu gehen". Die Abstimmung in Großbritannien sei auch so ausgegangen, weil es nicht gelungen sei, junge Menschen zu mobilisieren, sagte Evonik-Chef Christian Kullmann mit Blick auf das Brexit-Votum. "Das gleiche Risiko besteht nun in Europa - und für die Wahlen Ende Mai. Die Gefahr, dass europafeindliche Kräfte an Einfluss gewinnen, ist real." Deshalb rufe er die Mitarbeiter auf, wählen zu gehen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.03.2019 - 11:20 Uhr

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