Sonntag, 19. Mai 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.238,94 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,58 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die am Freitag bekannt gewordene Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die angekündigte Festlegung über mögliche Sonderzöllen auf Autoimporte um sechs Monate zu verschieben, half den Autobauern nicht. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ausgewiesener Journalist: "Türkei wollte Exempel statuieren"


Türkische Flagge / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Thomas Seibert, aus der Türkei ausgewiesener "Tagesspiegel"-Korrespondent, glaubt, dass die Türkei mit dem Entzug der Arbeitserlaubnis einiger deutschen Journalisten ein Exempel statuieren wollte. "Dass sich die Lage so verschlimmern kann, das hätte wohl niemand vorausgesehen", sagte er dem TV-Sender Phoenix nach seiner Deutschland-Rückkehr. Einen Zusammenhang mit seiner journalistischen Arbeit sieht er nicht.

Die verweigerte Re-Akkreditierung müsse man seiner Meinung nach in einen allgemeinen Trend in der Weltsicht der türkischen Regierung einbetten. "Diese Aktion gegen die Korrespondenten ist Teil einer der von den Politikern in Ankara so empfundenen Gegenreaktion, also aus türkischer Sicht einer defensiven Reaktion auf mutmaßliche Aktionen des Westens, die sich angeblich gegen die Türkei richten. Diese Weltsicht muss man nicht akzeptieren, aber man sollte sie zumindest kennen, um das Verhalten der türkischen Regierung verstehen zu können." Bisher sei die jährliche Ausgabe der Pressekarten an ausländische Journalisten in der Türkei bloß eine Formsache gewesen. Von der Bundesregierung erwarte er nun, dass sie nicht nur hinter den Kulissen, sondern auch in der Öffentlichkeit Druck ausübe. Seibert erinnerte zudem an die schwierige Lage der türkischen Journalisten: "Was uns passiert ist, ist Luxus, wir konnten uns ins Flugzeug setzen und nach Berlin kommen. Viele türkische Kollegen sitzen im Gefängnis. Sie haben ihre Arbeit verloren, weil ihre Zeitung oder ihre Fernsehkanäle geschlossen wurden. Die Situation der türkischen Kollegen ist sehr schwierig. Das darf man nicht vergessen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.03.2019 - 16:25 Uhr

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