Mittwoch, 20. März 2019
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Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag deutliche Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.645 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Beiersdorf, Fresenius und Fresenius Medical Care entgegen dem Trend deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Kassen verlangen Machtwort von Merkel und Nahles gegen Spahn


Jens Spahn / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Führung der gesetzlichen Krankenversicherung wirft Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) unzulässige Einmischung in ihre Angelegenheiten vor. Deshalb müssten Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die SPD-Fraktionsvorsitzende Andrea Nahles einschreiten, verlangen die Vorsitzenden des Verwaltungsrates des Spitzenverbands der Krankenkassen, Uwe Clemens und Volker Hansen, in der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). In der gesetzlichen Krankenversicherung sind sie die höchsten gewählten Vertreter der 72 Millionen Versicherten und der Arbeitgeber.

"Seit seinem Amtsantritt versucht Minister Spahn immer wieder irgendwo die Kompetenzen und Entscheidungsmöglichkeiten der Sozialen Selbstverwaltung einzuschränken", sagte Klemens der Zeitung. Beispielhaft sei die von Spahn betriebene Übernahme der von den Krankenkassen finanzierten Gesellschaft für Telematik im Gesundheitswesen, die die Digitalisierung vorantreiben soll. Er halte die Eingriffe in die Selbstverwaltung "für so gravierend, dass sich dazu in den nächsten zwei, drei Wochen die Vorsitzende des kleineren Koalitionspartners öffentlich positionieren muss", sagte Klemens an die SPD-Vorsitzende Andrea Nahles gerichtet. Arbeitgebervertreter Hansen warf Spahn vor, gegen den Koalitionsvertrag zu verstoßen. Statt, wie dort verabredet, die Selbstverwaltung zu stärken, betreibe Spahn das Gegenteil, indem er in Finanzfragen und andere Regeln der autonom verwalteten Kassen eingreife. Spahn sei dabei, die Selbstverwaltung als konstituierendes Element der Sozialversicherung auszuhöhlen. "Deshalb ist ein Machtwort der Kanzlerin vonnöten, letztendlich ist sie zuständig für die Grundlinien der Politik", so Hansen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.03.2019 - 05:00 Uhr

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