Montag, 20. Mai 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.238,94 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,58 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die am Freitag bekannt gewordene Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die angekündigte Festlegung über mögliche Sonderzöllen auf Autoimporte um sechs Monate zu verschieben, half den Autobauern nicht. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Winnenden-Angehörige: Polarisierung begünstigt Amoktaten


Polizist / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Vorsitzende der "Stiftung gegen Gewalt an Schulen", Nachfolgeorganisation des Aktionsbündnisses Amoklauf Winnenden, Gisela Mayer, glaubt, dass die zunehmende Polarisierung in Deutschland Amokläufe begünstigt. "Wir haben jedenfalls in unserer Gesellschaft mannigfaltige Probleme", sagte sie dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Montagsausgaben). "Wir haben mit der gespaltenen Haltung zum Thema Migration große Probleme. Wir haben im Umgang miteinander große Probleme. So ist das rasante Anwachsen von Gewalt auf Schulhöfen nichts anderes als ein Spiegel der Gesellschaft. Und wir haben einen Umgangston auch in politischen Debatten, der in dieser Form verderblich ist."

Am heutigen Montag ist der zehnte Jahrestag des Amoklaufs. "Wenn Beleidigungen an der Tagesordnung sind, sind auch persönliche Verletzungen an der Tagesordnung. Und solche zumindest gefühlten Verletzungen sind - das wissen wir - auch Ursache für Amoktaten. Die Gefahr steigt also. Positiv ist, dass wir mehr darüber wissen", sagte Mayer. Die 62-Jährige, die bei dem Amoklauf eine Tochter verlor, forderte eine Verschärfung des Waffenrechts. Dass die Zahl der Waffen zuletzt wieder angestiegen sei, "bereitet uns große Sorgen", sagte sie. "Und es ist nicht einzusehen, warum Sportschützen großkalibrige Waffen brauchen. Was uns noch mehr Sorge bereitet, ist allerdings der extrem angestiegene Besitz von eigentlich frei verkäuflichen Waffen." So war die Zahl der sogenannten Kleinen Waffenscheine, mit denen Schreckschusswaffen oder Reizgase erworben werden können, zuletzt um über zehn Prozent angewachsen. "Die Zahlen sind enorm gestiegen", so Mayer. "Und das Verrückte ist: Das Gefühl der Sicherheit steigt parallel zur realen Gefahr. Denn Menschen, die im Umgang mit solchen Waffen nicht geübt sind, gefährden damit sich und andere. Zudem können die Waffen von kundigen Händen umgebaut werden zu wirklich gefährlichen Waffen."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.03.2019 - 05:00 Uhr

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