Mittwoch, 20. März 2019
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Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag deutliche Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.645 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Beiersdorf, Fresenius und Fresenius Medical Care entgegen dem Trend deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Unterhalt: Experten für schärferes Durchgreifen bei säumigen Vätern


Mutter mit zwei Kindern / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Damit mehr säumige Trennungsväter Unterhaltszahlungen leisten, fordern Experten ein schärferes Durchgreifen den Staates: "Säumige Väter können sich in Deutschland sehr leicht künstlich arm rechnen", sagte Andreas Peichl, Direktor am Münchner Ifo-Institut, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). "Die Einkommensberechnung im Unterhaltsrecht ist deutlich laxer als im Steuerrecht." Die meisten Sozialarbeiter in den Jugendämtern seien überhaupt nicht dafür ausgebildet, hier genau nachzurechnen.

Die Jugendämter hätten zudem keinen Anreiz, den Unterhaltsvorschuss von säumigen Vätern wieder einzutreiben. "Denn sie zahlen zwar den Unterhaltszuschuss aus, müssen zurückgefordertes Geld aber an Land und Bund weiterleiten. Es wäre effektiver, die Finanzämter damit zu betreuen." Im vergangenen Jahr hatte der Staat in rund 780.000 Fällen Unterhaltsvorschuss gezahlt, weil getrennt lebende Elternteile keinen Unterhalt für ihre Kinder gezahlt hatten. Die Rückholquote war in den letzten Jahren deutlich gesunken und lag 2018 nur noch bei 13 Prozent. "Würde der Staat besser durchgreifen, könnten die Rückholquoten dreimal so hoch sein wie heute", so Peichl. "Legt man die durchschnittliche Einkommenssituation von geschiedenen Vätern mit unterhaltspflichtigen Kindern zu Grunde, müsste die Rückholquote zwischen 50 und 70 Prozent liegen." Familienministerin Franziska Giffey (SPD) hatte sich zuletzt für eine Reform des Sorge- und Umgangsrechts sowie für Änderungen im Unterhaltsrecht stark gemacht. Unter Federführung des Bundesjustizministeriums beraten derzeit verschiedene Arbeitsgruppen über eine Reform des Familienrechts.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.03.2019 - 12:18 Uhr

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