Mittwoch, 20. März 2019
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Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag deutliche Kursverluste verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.645 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 1,2 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. An der Spitze der Kursliste stehen die Anteilsscheine von Beiersdorf, Fresenius und Fresenius Medical Care entgegen dem Trend deutlich im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Europas Christdemokraten verstärken Druck auf Orbán


Viktor Orban / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die christlichen Demokraten in Europa verstärken ihren Druck auf Viktor Orban. Nachdem die ungarische Regierung angekündigt hat, ihre Plakatkampagne gegen EU-Kommissionspräsident Juncker durch eine Kampagne zur Familienpolitik zu ersetzen, sagte Othmar Karas, ÖVP-Spitzenkandidat für die Europawahl in Österreich, der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" (FAS): "Es geht nicht darum, ob sich die Plakatkampagne um Migration oder um Familienpolitik dreht. Viktor Orban muss endlich aufhören, mit Lügen, erfundenen Feindbildern, Schuldzuweisungen und Antisemitismus Politik zu machen. Das muss ein für alle Mal aufhören."

Orban pflegte lange gute Beziehungen zur ÖVP, doch hat sich in jüngster Zeit nicht nur Karas, sondern auch der Vorsitzende Sebastian Kurz vom ungarischen Partei- und Regierungschef distanziert. Die Europäische Volkspartei, das Bündnis der christlichen Demokraten in Europa, wird am 20. März auf einer Delegiertenversammlung über die Mitgliedschaft des Fidesz entscheiden. Wie die FAS weiter berichtet, haben bisher 13 Mitgliedsparteien aus zehn Ländern den Antrag gestellt, die Partei auszuschließen oder zu suspendieren. Damit wurde das notwendige Quorum für eine Abstimmung deutlich übertroffen. Die Anträge kommen von Parteien aus dem Norden und Süden der EU, einer auch aus Litauen. Darunter sind große Mitgliedsparteien aus den Niederlanden, Portugal und Griechenland. Die Vorsitzenden von CDU und CSU haben zwar keinen solchen Antrag gestellt, aber Orban öffentlich zur Umkehr aufgerufen. Am Montag will nach Informationen der FAS das CDU-Präsidium über den weiteren Umgang mit dem Ungarn beraten. In der EVP wird die Positionierung der Union als entscheidend für die Zukunft des Fidesz angesehen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.03.2019 - 07:00 Uhr

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