Dienstag, 26. März 2019
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Zum Wochenstart hat der DAX nachgelassen. Nachdem der Index am Vormittag vorübergehend im Plus war, wurde er zum Xetra-Handelsschluss mit 11.346,65 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,15 Prozent im Vergleich zum Freitagsschluss. Die Aktie von Bayer war erneut am Ende der Kursliste und ließ bis kurz vor Handelsende fast vier Prozent nach - auf den tiefsten Stand seit sieben Jahren. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

BAMF: Viele Migranten bezichtigen sich selbst


Bundesamt für Migration und Flüchtlinge / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

In der Debatte um mögliche Kriegsverbrecher unter Asylbewerbern in Deutschland hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) auf das bekannte Phänomen der Selbstbezichtigung aufmerksam gemacht. Die Gesamtzahl der Hinweise auf "Straftaten nach dem Völkerrecht" sage "nichts über die mögliche Bedrohung aus", sagte BAMF-Präsident Hans-Eckhard Sommer der "Welt am Sonntag". Darunter befänden sich "auch Zeugen oder Personen, die sich selbst bezichtigen, um hierzulande einen Schutzstatus zu erhalten".

Man solle daher "aufpassen, dass man die Menschen im Land nicht verunsichert". Demnach würden Migranten etwa aus Pakistan oder Afghanistan beim Stellen eines Asylantrags angeben, Mitglied bei islamistischen Vereinigungen wie den Taliban gewesen zu sein. Sie erhofften sich dadurch einen subsidiären Schutzstatus, da ihnen als Mitglied einer solchen Organisation in ihrem Herkunftsstaat Verfolgung drohen würde. In einer am Donnerstag bekannt gewordenen Regierungsantwort heißt es, das BAMF habe in den vergangenen Jahren rund 5.000 Hinweise auf "Straftaten nach dem Völkerrecht" an das Bundeskriminalamt und den Generalbundesanwalt weitergeleitet. Nur in 129 Fällen seien demnach Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Sommer verteidigte die Zusammenarbeit der Behörde und mahnte zur Besonnenheit: "Unsere Experten im Sicherheitsbereich nehmen jeden Hinweis eines Asylbewerbers ernst und leiten ihn sofort weiter." Er habe "keinen Grund zur Annahme, dass die anderen Behörden unsere Meldungen dann nicht ernst nehmen". Das Bundesamt selbst sei "keine Sicherheitsbehörde – aber auf engste mit diesen verzahnt", sagte der BAMF-Präsident der "Welt am Sonntag".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.03.2019 - 00:00 Uhr

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