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Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.238,94 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,58 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die am Freitag bekannt gewordene Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die angekündigte Festlegung über mögliche Sonderzöllen auf Autoimporte um sechs Monate zu verschieben, half den Autobauern nicht. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Immer mehr Flüchtlinge in Arbeit


Jobcenter in Halle / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Immer mehr Flüchtlinge in Deutschland sind in Arbeit. Das zeigt eine Sonderauswertung der Bundesagentur für Arbeit, über die die Zeitungen des "Redaktionsnetzwerks Deutschland" in ihren Samstagsausgaben berichten. Zwar legte die absolute Zahl der arbeitslos gemeldeten Flüchtlinge aus den wichtigsten Asylherkunftsländern von Mitte 2017 bis Mitte 2018 noch um etwas über ein Prozent zu, die Zahl der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Flüchtlinge verzeichnete aber im gleichen Zeitraum ein Plus von über 50 Prozent.

Im Gegensatz zu 2017 waren Mitte 2018 laut offizieller Zahlen damit deutlich mehr Flüchtlinge in Arbeit als arbeitslos gemeldet. Kritik gab es schon in der Vergangenheit allerdings an der Form der Statistik. Viele arbeitslose Flüchtlinge tauchen gar nicht in der Arbeitslosenstatistik auf, sondern in der Unterbeschäftigungsstatistik, beispielsweise weil sie an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnahmen, krankgeschrieben waren oder aufgrund ihres Alters nicht oder nicht mehr als arbeitslos galten. In der offiziellen Arbeitslosenstatistik waren Ende Juni 2018 in Deutschland 183.137 Flüchtlinge arbeitslos gemeldet. Ein Jahr zuvor waren es noch 180.834. In einigen Bundesländern ist schon in diesem Zeitraum die absolute Zahl der arbeitslosen Flüchtlinge gesunken: Etwa in Schleswig-Holstein von 8.057 Mitte 2017 auf 7.670 ein Jahr später oder in Niedersachsen, wo die Statistik Ende Juni des vergangenen Jahres 20.744 arbeitslose Flüchtlinge aufwies, gegenüber noch 21.146 im Sommer 2017. Auch im bevölkerungsstärksten Bundesland Nordrhein-Westfalen ging die Arbeitslosigkeit unter Flüchtlingen von 54.521 Ende Juni 2017 auf 53.173 Mitte 2018 zurück. Die Bundesagentur für Arbeit führt dies auf Vermittlungserfolge zurück. "Wir sind bei der Beschäftigung von Flüchtlingen auf einem guten Weg", sagte ein Sprecher dem RND. Berlin und die ostdeutschen Bundesländer verzeichneten zuletzt allerdings noch einen Anstieg der Flüchtlingsarbeitslosigkeit in absoluten Zahlen – wenn auch auf vergleichsweise geringem Niveau. So wurden in der Hauptstadt Mitte 2017 9.134 arbeitslose Flüchtlinge gemeldet, ein Jahr später waren es 9.927. In Brandenburg stieg nahm die Zahl der arbeitslosen Flüchtlinge im gleichen Zeitraum um 209 auf 4.489 zu, in Mecklenburg-Vorpommern um 469 auf 3.321, in Sachsen um 545 auf 3.321 sowie in Sachsen-Anhalt um 152 auf 5.012. Laut Bundesagentur für Arbeit stieg allerdings die Zahl der Flüchtlinge mit sozialversicherungspflichtigem Job in Deutschland von 156.850 Mitte 2017 auf 245.472 zwölf Monate später. Eine Entwicklung, die sich in vielen Bundesländern zeigt. Ende Juni des vergangenen Jahres hatten in Schleswig-Holstein 7.801 Flüchtlinge sozialversicherungspflichtigen Job, in Niedersachsen 20.610 und in Nordrhein-Westfalen 51.632. In Berlin waren es 11.331, in Brandenburg 3.614, in Mecklenburg-Vorpommern 2.137, in Sachsen 6.180 und in Sachsen-Anhalt 3.657. Zunächst sind es häufig einfache Jobs mit niedrigen Löhnen, die Flüchtlinge übernehmen. 49,5 Prozent der regulär beschäftigten Arbeitnehmer aus den wichtigsten Asylherkunftsländern arbeiten als Helfer, 40 Prozent als Fachkräfte, die übrigen als Spezialisten oder Experten. Von den gut 245.000 Flüchtlingen mit sozialversicherungspflichtigem Job arbeiten rund 14 Prozent in der Gastronomie sowie etwa 17 Prozent in der Leiharbeit.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.03.2019 - 05:00 Uhr

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