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Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.238,94 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,58 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die am Freitag bekannt gewordene Entscheidung von US-Präsident Donald Trump, die angekündigte Festlegung über mögliche Sonderzöllen auf Autoimporte um sechs Monate zu verschieben, half den Autobauern nicht. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Streit zwischen Umwelt- und Agrarministerin über Kompetenzen


Julia Klöckner / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) ist irritiert darüber, dass das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 18 Pflanzenschutzmittel für den deutschen Markt zugelassen hat, darunter einen Glyphosat-Unkrautvernichter und ein Insektenbekämpfungsmittel mit dem bienengiftigen Wirkstoff Cyantraniliprol. Man halte das für rechtswidrig, sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums der "taz" (Freitagsausgabe). Es handle sich um einen "Verstoß gegen die Regeln des Zulassungsverfahrens gemäß Pflanzenschutzgesetz in Deutschland".

Das BVL untersteht dem Bundesagrarministerium, welches von Julia Klöckner (CDU) geführt wird. Schon Klöckners Vorgänger hatte mit einem Glyphosat-Alleingang Ende 2017 für Empörung gesorgt. Er stimmte zu, den Wirkstoff weitere fünf Jahr in der EU zu genehmigen - trotz der ausdrücklichen Weisung der Bundesregierung, sich zu enthalten, weil das Umweltressort anderer Meinung war. Im Koalitionsvertrag 2018 legten Union und SPD fest, den Einsatz von Glyphosat "so schnell wie möglich grundsätzlich zu beenden". Zulassungen müssen einvernehmlich vom BVL und dem Umweltbundesamt (UBA), welches dem Umweltministerium untergeordnet ist, beschlossen werden. Das UBA hatte den 18 Pflanzenschutzmitteln jedoch "erhebliche negative Auswirkungen auf die Biologische Vielfalt, insbesondere auf die Insektenwelt" attestiert. Es wollte der Zulassung nur unter strengen Auflagen zustimmen - die in der Genehmigung durch das BVL nun allerdings nicht auftauchen. Besondere Brisanz bekommt die eigenmächtige Entscheidung vor dem Hintergrund, dass gerade erst 1,8 Millionen Menschen in Bayern das "Volksbegehren Artenvielfalt - Rettet die Bienen" unterzeichnet haben. Darin geht es um mehr Sorgfalt bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.03.2019 - 16:54 Uhr

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