Freitag, 26. April 2019
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Börse

Am Donnerstag hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.282,60 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,25 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Die Aktionäre der Deutschen Bank zeigten sich enttäuscht vom Abbruch der Fusionsgespräche mit der Commerzbank und handelten ihre Anteilsscheine zwei Prozent günstiger als noch am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Verteilungsforscher widerspricht Oxfam-Bericht


Bettlerin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Münchner Ökonom und Verteilungsforscher Andreas Peichl hat Zweifel an einem neuen Bericht der Hilfsorganisation Oxfam und insbesondere an der behaupteten Verarmung der ärmeren Hälfte der Weltbevölkerung geäußert. Er könne die Oxfam-Zahlen zur Verarmung nicht nachvollziehen: Dass die Vermögen der unteren Hälfte so zurückgegangen sein sollen, "entspricht nicht der makroökonomischen Realität", sagte Peichl, der das Ifo-Zentrum für Makroökonomik leitet, der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Vielmehr wachse die Weltwirtschaft und die Armut sinke insgesamt auf der Welt deutlich.

Oxfam indes beklagt, "immer weniger Menschen können sich aus der extremen Armut befreien". Auch Peichl gibt zu, dass es in weiten Teilen Afrikas nicht genug Fortschritte gibt und Rückschritte in den Krisenländern des Nahen Osten. "Aber den Tenor des Oxfam-Berichts, es werde alle immer schlimmer auf der Welt, den teile ich ausdrücklich nicht." Indirekt warf er der Hilfsorganisation auch vor, die Lage in ihrem Sinne zu zeichnen: "Es gibt eine ganze Industrie, die damit verdient mit Berichten, dass es alles immer schlimmer wird." Er fügte hinzu: "Es stimmt auf jeden Fall nicht, dass die Armen ärmer werden weil die Reichen reicher werden. Das ist kein Nullsummenspiel."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 21.01.2019 - 01:00 Uhr

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