Sonntag, 25. August 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Ex-Steuerabteilungsleiter will Soli-Abschaffung ab 2020
Kretschmer: Sachsen braucht "Fachkräftezuwanderung aus dem Ausland"
Maas warnt Brasilien vor Scheitern des EU-Mercosur-Abkommens
Bundesregierung fehlen CO2-Zertifikate für Hubschrauberflüge
Giffey für "Familienpflegegeld analog zum Elterngeld"
Forsa: Union und SPD legen zu - Grüne verlieren
Spahn gegen Parteiausschluss von CDU-Mitgliedern
EZB-Entscheid: Bundesbankpräsident warnt vor "Aktionismus"
1. Bundesliga: Leverkusen gewinnt in Düsseldorf
Bremens Regierungschef gegen Enteignung von Wohnungskonzernen

Newsticker

01:00Stegner und Schwan wollen GroKo nicht bedingungslos fortsetzen
01:00SPD-Konzept zur Vermögensteuer: Beifall von der Linkspartei
01:00Personal- und Verwaltungskosten in Ministerien stark gestiegen
00:00Lauterbach lehnt Verlängerung des Syrien-Irak-Einsatzes ab
00:00Ostdeutschland: AfD bei Männern und Berufstätigen besonders stark
00:00Lindner will Erhalt von Regenwald mit Zertifikaten belohnen
00:00Emnid: SPD legt nach Scholz-Kandidatur zu
00:00CSU plant staatliche Klima-Anleihe mit 2 Prozent Zinsen
00:00Zuwanderungszahlen gehen 2019 weiter zurück
00:00Scholz ruft SPD zur Einigkeit auf
00:00Ost-Ministerpräsidenten wollen Rückkehr Russlands an Tisch der G7
00:00Bund verzeichnet Rekordeinnahmen dank Minuszinsen
00:00Ex-Verfassungsrichter: Nullzins verletzt Eigenschaften des Eigentums
00:00Ex-Steuerabteilungsleiter will Soli-Abschaffung ab 2020
20:211. Bundesliga: Bayern siegen souverän auf Schalke

Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX mit einem Minus geschlossen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.612,44 Punkten berechnet, ein Abschlag in Höhe von 1,15 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Um Punkt 14 Uhr sackte der DAX schockartig nach zuvor freundlichem Handel in den roten Bereich, nachdem China neue Vergeltungszölle auf US-Importe angekündigt hatte. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

So viele Flüchtlinge wie nie zuvor in andere EU-Staaten überstellt


Flüchtling / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Deutsche Behörden haben laut eines Berichtes der "Süddeutschen Zeitung" im vergangenen Jahr so viele Flüchtlinge in andere Staaten der Europäischen Union überstellt wie nie zuvor. Von Januar bis Ende November 2018 wurden 8.658 ausreisepflichtige Asylsuchende in andere EU-Staaten abgeschoben - das waren bereits deutlich mehr als im gesamten Jahr davor, als es lediglich 7.102 solcher Überstellungen gab. Das geht aus Zahlen hervor, mit denen das Bundesinnenministerium eine Anfrage der linken Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke beantwortete, über die die "Süddeutschen Zeitung" berichtet.

Die Quote tatsächlich überstellter Flüchtlinge ist demanch auf 24,5 Prozent gestiegen, 2017 lag sie noch bei 15,1 Prozent. Den Zahlen zufolge ging es 2018 in jedem dritten Asylverfahren des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) um einen sogenannten Dublin-Fall - also darum, ob ein anderer EU-Staat für das Asylgesuch eines Antragstellers zuständig ist. Nach der Dublin-III-Verordnung der EU soll in der Regel der Mitgliedstaat, in dem ein Flüchtling nach seiner Ankunft in Europa zuerst registriert wurde, sich um diesen und dessen Asylantrag kümmern. So hat das BAMF in den ersten elf Monaten des Jahres 2018 insgesamt 51.558 Mal andere EU-Staaten um Übernahme von nach Deutschland geflohenen Menschen ersucht, in 35.375 Fällen stimmten die angefragten Staaten zu. Hauptzielland der innereuropäischen Abschiebungen war Italien: Dorthin wurde fast jeder dritte Überstellte gebracht. In der Gegenrichtung kam fast die Hälfte der 7.205 aus anderen EU-Staaten in die Bundesrepublik überstellten Flüchtlinge aus Griechenland. Dass diese Zahlen auf eine gestiegene Effizienz des Dublin-Systems hindeuten, hält die Abgeordnete Jelpke allerdings für "keine gute Nachricht". Der Versuch, "dieses ungerechte System mit aller Gewalt in der Praxis umzusetzen", sei "schlicht inhuman".

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 21.01.2019 - 00:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung