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Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt und ist wieder auf den Stand gesprungen, den er zuletzt Anfang Dezember hatte. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.205,54 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,63 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Alle Werte waren kurz vor Handelsschluss im grünen Bereich, allen voran aber Continental, Wirecard und BASF. Die Aktie von Beiersdorf dagegen war kurz vor Handelsende nur 0,1 Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Studie: EU-Steuervorschläge könnten Deutschland Milliarden einbringen


EU-Fahnen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Vorschläge der Europäischen Union zur Schließung von Steuerschlupflöchern könnten dem deutschen Fiskus laut einer aktuellen Studie jährliche Mehreinnahmen von rund elf Milliarden Euro bringen. Das Aufkommen an Unternehmenssteuern stiege um rund acht Prozent, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" unter Berufung auf Berechnungen des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW). Bei den Vorschlägen handele es sich um die sogenannte "Gemeinsame Konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage".

Dabei würden die Regeln, nach denen Unternehmen ihren zu versteuernden Gewinn berechnen, europaweit vereinheitlicht. So würden Steuerschlupflöcher geschlossen, beispielsweise die bevorzugte Behandlung von Patent- und Lizenzeinnahmen in einigen EU-Ländern, berichtet die Zeitung weiter. Anschließend würde der Gewinn auf Basis einer Formel auf die EU-Staaten aufgeteilt, und jeder Staat dürfe seinen Gewinnanteil mit einem eigenen Steuersatz besteuern. Maßgeblich für die Aufteilung seien die Umsätze eines Unternehmens im Land, die Mitarbeiterzahlen und der Kapitaleinsatz, berichtet die Zeitung. Leiden würden unter so einem Steuersystem laut der Studie vor allem Luxemburg, die Niederlande und Irland. Irland würde laut den Berechnungen 86 Prozent seiner Unternehmenssteuer-Einnahmen verlieren. Würden sich die Prinzipien so eines Steuersystems aber weiter verbreiten, könne das zum Nachteil für Deutschland werden, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" weiter. Exportländer wie Deutschland müssten dann einen Teil ihrer Steuereinnahmen an die Staaten abgeben, in denen ihre Produkte gekauft werden. Würde so ein System beispielsweise in der G20 eingeführt, verlöre Deutschland jährlich rund 24 Milliarden Euro an Unternehmenssteuern, berichtet die Zeitung.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 12.01.2019 - 21:06 Uhr

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