Donnerstag, 21. März 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.603,89 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Fresenius mit deutlichen Kursgewinnen von über einem Prozent im Plus, gefolgt von Beiersdorf und von Eon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Klöckner lässt potenziell bienengefährdende Chemikalie zu


Julia Klöckner / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Im Dezember stimmte Deutschland in Brüssel in einer nicht öffentlichen Sitzung für eine Zulassungsverlängerung des Neonicotinoids Thiacloprid. Das Mittel ist nicht verboten, steht aber im Verdacht, bienenschädlich zu sein. Schweden und Frankreich stimmten deshalb gegen die Verlängerung, Frankreich untersagt darüber hinaus den Gebrauch sämtlicher Neonicotinoide.

Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Im April hatte die EU für drei andere Neonicotinoide den Einsatz im Freiland verboten, weil ihre Wirkstoffe Bienen lähmen oder sogar töten können. "Was der Biene schadet, muss vom Markt", sagte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner damals. In der Antwort des Landwirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der Grünen heißt es, Deutschland habe der Verlängerung von Thiacloprid zugestimmt, da das Verfahren zu seiner Wiedergenehmigung nicht fristgerecht abgeschlossen werden konnte. Es handele sich um eine formale Verlängerung, die die spätere Entscheidung über eine Genehmigung nicht vorwegnehme. "Frau Klöckner macht Bienenshow statt Bienenschutz", sagt der Grünen-Abgeordnete Harald Ebner. "In Wirklichkeit bedient sie im Hintergrund die Interessen von Chemie- und Agrarindustrielobby."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 11.01.2019 - 20:22 Uhr

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