Sonntag, 20. Januar 2019
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Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Waldbesitzer warnen vor Betreten verschneiter Wälder


Winterlandschaft / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Präsident der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW), Philipp Freiherr zu Guttenberg, warnt ausdrücklich vor dem Betreten verschneiter Wälder in Süddeutschland. "Momentan haben wir noch keine seriöse Schadensschätzung, da wir unsere Mitglieder und die Bevölkerung eindringlich davor warnen, in den Wald zu gehen. Hier besteht akute Lebensgefahr", sagte er der "Bild" (Freitagsausgabe).

Die Schäden für die deutschen Wälder seien dennoch schon jetzt sichtbar, sagte zu Guttenberg, der auch Vizepräsident des Europäischen Waldbesitzerverbandes ist. Es zeichneten sich aufgrund der riesigen Mengen schweren und nassen Schnees bereits jetzt massive Schäden ab. "Der viele Schnee lässt einzelne Bäume wie Streichhölzer abbrechen oder sie fallen durch die hohe Schneelast einfach um. Problematisch sind insbesondere die großflächigen Wipfelbrüche, die uns über viele Jahre beschäftigen werden." Schon jetzt seien durch Dürre, Schädlinge und Stürme Schäden in Milliardenhöhe zu verzeichnen, sagte zu Guttenberg. "Für uns Waldeigentümer bedeutet die Anhäufung der schweren Schäden in den letzten 15 Monaten durch viele Stürme, massive Dürreschäden, Massenvermehrung von Schadinsekten und schlussendlich durch die extremen Schneelagen eine Jahrhundertkatastrophe. Die Auswirkungen des Klimawandels sind längst bei uns im Wald angekommen." Sein Fazit: "Ohne den Schnee haben die Waldeigentümer bereits jetzt über fünf Milliarden Euro Schäden. Daher sind wir sehr besorgt, wie wir den Wald in Zukunft erhalten können und auf den Klimawandel einstellen können."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.01.2019 - 22:00 Uhr

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