Mittwoch, 23. Januar 2019
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.080 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Für Verunsicherung bei den Anlegern sorgte Marktbeobachtern zufolge einmal mehr der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Chefs von BDI und DIHK warnen vor Brexit ohne EU-Austrittsvertrag


Fahnen von EU und Großbritannien / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die führenden deutschen Wirtschaftsverbände BDI und DIHK haben die britischen Parlamentspolitiker eindringlich vor einem Brexit ohne Austrittsvertrag mit der EU gewarnt. "Die Politik im Vereinigten Königreich muss endlich den Ernst der Lage erkennen. Die Situation ist dramatisch", sagte der Präsident des Bundesverbands der deutschen Industrie (BDI), Dieter Kempf, der "Rheinischen Post".

Es gehe um fundamentale Weichenstellungen für die Zukunft des Landes und der nachfolgenden Generationen. "Jede Verzögerungstaktik ist brandgefährlich. Ohne Abkommen gibt es auch keine Übergangsphase, die unsere Unternehmen dringend benötigen", so Kempf weiter. Bei einem ungeordneten Ausscheiden Ende März drohe der Verlust "von über 100 Milliarden Euro an deutschem Außenhandelsvolumen", so der BDI-Präsident. Auch der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Eric Schweitzer, zeigte sich alarmiert angesichts der drohenden Niederlage von Premierministerin Theresa May bei der Abstimmung über den Brexit-Vertrag im britischen Parlament am 15. Januar. Ein ungeregelter Brexit hätte erhebliche negative Auswirkungen auf den Außenhandel. "So wären am Tag des Brexit über Nacht Zollanmeldungen sowie die Zahlung von Zöllen notwendig", sagte Schweitzer. Der DIHK gehe allein für die deutschen Unternehmen von bis zu zehn Millionen zusätzlichen Zollanmeldungen aus - "ein aus heutiger Sicht riesiges Problem für Verwaltung und Wirtschaft", so Schweitzer weiter.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 10.01.2019 - 08:13 Uhr

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