Samstag, 23. März 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.364,17 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,61 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Als Auslöser wurden die am Morgen veröffentlichten Daten des Einkaufsmanagerindex für die Industrie, sowohl in Deutschland als auch in der EU, genannt. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Union: Scholz muss neues Konzept für Grundsteuer vorlegen


Wohnungen / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) steht mit der von ihm geplanten Reform der Grundsteuer vor dem Scheitern. "Die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag lehnt das von Bundesfinanzminister Scholz vorgeschlagene wertabhängige Modell für eine Grundsteuerreform ab", sagte ihr stellvertretender Vorsitzender Andreas Jung der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Donnerstagsausgabe). Im Koalitionsvertrag habe man eine Wohnungsbau-Initiative und den Erhalt bezahlbaren Wohnraums vereinbart.

"Diesen Zielen muss sich auch die Neuregelung der Grundsteuer unterordnen", mahnte Jung in der FAZ. "Bei der ersten Gelegenheit mit neuen Belastungen Hemmschuhe schustern - das machen wir nicht mit", warnte er den Sozialdemokraten. Der Minister müsse zeitnah einen neuen Vorschlag vorlegen. Zuvor hatte schon Bayerns Finanzminister Albert Füracker (CSU) den Plan von Scholz grundsätzlich kritisiert. Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts muss die Grundsteuer dieses Jahr auf eine neue gesetzliche Grundlage gestellt werden, sollen die Kommunen nicht ihre wichtige Einnahmenquelle verlieren. Rund 14 Milliarden Euro bringt ihnen die Steuer derzeit im Jahr ein. Scholz befürwortet eine wertabhängige neue Grundlage, bei der unter anderem die Nettokaltmiete berücksichtigt wird. Die Unionsfraktion hat sich nun klar dagegen ausgesprochen. "Die tatsächlich gezahlte Miete ist keine geeignete Grundlage für die Besteuerung", sagte der für Finanzpolitik zuständige Fraktionsvize der FAZ. Selbst im selben Objekt würden gleiche Einheiten unterschiedlich bewertet - je nachdem, ob die Wohnung selbst genutzt werde oder nicht, und je nachdem, wie hoch die Miete sei. "Das kann nicht richtig sein", so Jung.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.01.2019 - 16:35 Uhr

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