Dienstag, 19. März 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

ZEW-Konjunkturerwartungen weiterhin im negativen Bereich
Niederländische Polizei fahndet nach 37-jährigem Türken
DAX am Mittag im Minus - Banken-Fusionsgespräche erfreuen Anleger
INSA-Meinungstrend: Rot-Rot-Grün chancenlos
Grünen-Chef Habeck verteidigt Schüler-Demos für Klimaschutz
Hofreiter: Bund hat aus Finanzkrise offenbar nichts gelernt
Kassenchef nennt Methoden von Spahn "rechtsstaatlich bedenklich"
Regierung arbeitet an einfachem Online-Renten-Check für alle
Ex-NRW-Finanzminister steigt bei Bürgerbewegung "Finanzwende" ein
Fusion mit Deutscher Bank: Commerzbank will rasch Klarheit

Newsticker

11:14Prognose: Renten-Haltelinie muss bereits 2021 greifen
11:10ZEW-Konjunkturerwartungen weiterhin im negativen Bereich
11:01++ EILMELDUNG ++ ZEW-Konjunkturerwartungen im März deutlich gestiegen
11:00Sachverständigenrat korrigiert Wachstumsprognose nach unten
10:47Berateraffäre: Rechnungshof findet neue Schlampereien im Wehrressort
10:40Umfrage: Mehrheit für Kostenbeteiligung der DFL an Risikospielen
09:57Laschet kritisiert geplante Kürzungen bei Flüchtlingsgeldern
09:30DAX startet vor ZEW-Daten fast unverändert
09:22Dirk Nowitzki überholt Wilt Chamberlain in NBA-Scorerliste
08:53Gewerkschaften empört über CSU-Rentenvorschlag
08:34Oppermann gegen Ausschluss von Huawei vom 5G-Netzausbau
08:13Auftragsbestand im Verarbeitenden Gewerbe gesunken
07:54Grünen-Politiker Janecek fürchtet Cyber-Angriffe auf Europawahl
07:30EU-Kommissionsvize Katainen gegen Lockerung des Wettbewerbsrechts
07:08Kartellexperte Haucap warnt vor Bankenfusion

Börse

Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.660 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von nur 0,01 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Heil und Giffey ernten Kritik für "Starkes-Familien-Gesetz"


Hubertus Heil / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) und Familienministerin Franziska Giffey (SPD) wollen die staatlichen Leistungen für Kinder aus einkommensschwachen Familien verbessern, doch beide ernten Kritik aus der Opposition und von Experten für den Entwurf des sogenannten "Starke-Familien-Gesetzes", den das Bundeskabinett an diesem Mittwoch beschließen will. "Die Familien in Deutschland brauchen keine neue Bürokratie, sondern weniger Behördengänge und schnellere Antragsverfahren", sagte die stellvertretende Partei- und Fraktionsvorsitzende der FDP, Katja Suding, dem "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe). "Im Dickicht aus 150 familienpolitischen Leistungen findet sich kaum jemand mehr zurecht", so Suding weiter.

Die FDP fordert, die familienpolitischen Leistungen in einem "Kinderchancengeld" zu bündeln, das "einfach und online" zu beantragen ist. Das "Kinderchancengeld" solle einkommensunabhängige Leistungen, Leistungen für Bedürftige und Leistungen für Bildung und Teilhabe bündeln. "Gute Familienpolitik zeichnen nicht mehr Formulare, sondern mehr Chancen aus", sagte Suding. Laut dem Entwurf will die Bundesregierung mit höherem Kinderzuschlag und mehr Leistungen für Bildung und Teilhabe die Kinderarmut in Deutschland bekämpfen. Katharina Spieß, die beim Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) die Abteilung Bildung und Familie leitet, hält das für unzureichend. "Eine Reform des Kinderzuschlags war schon lange überfällig", sagte Spieß dem "Handelsblatt". Allerdings werde sie alleine nicht ausreichen, um die Probleme, welche die in Armut lebenden Familien betreffen, anzugehen. "Hier sind vielfältige Maßnahmen notwendig", so Spieß weiter. So müsse es zum Beispiel auch darum gehen, den betroffenen Kindern und Familien gute Bildungs- und Betreuungsangebote zur Verfügung zu stellen. "Solche Angebote können auch im Sinne einer präventiven Armutspolitik dazu beitragen, dass eine von Armut betroffene junge Generation nicht selbst später wieder damit konfrontiert wird", sagte Spieß.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 09.01.2019 - 13:04 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung