Mittwoch, 23. Januar 2019
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.080 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Für Verunsicherung bei den Anlegern sorgte Marktbeobachtern zufolge einmal mehr der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Maas sieht neuen deutsch-französischen Vertrag als große Chance


Heiko Maas / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Außenminister Heiko Maas (SPD) sieht den neuen deutsch-französischen Vertrag als große Chance für beide Länder. "In Zeiten, in denen Populisten wieder nationalem Egoismus das Wort reden, verbinden wir damit auch ein klares Bekenntnis: Engere Zusammenarbeit geht eben nicht auf Kosten unserer Souveränität, sondern sie macht uns stärker", sagte Maas dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben). Das Bundeskabinett soll am Mittwoch grünes Licht für die Zeichnung des Vertrags zwischen Deutschland und Frankreich geben.

Offiziell soll er am 22. Januar von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem französische Präsidenten Emmanuel Macron im Krönungssaal des Aachener Rathauses unterschrieben werden. Das Dokument knüpft an den Élysée-Vertrag von 1963 an und richtet sich nach Angaben der Bundesregierung "am Ziel einer größeren Konvergenz zwischen beiden Ländern aus". Außenminister Maas sagte, mit dem neuen deutsch-französischen Vertrag werde der Blick in die Zukunft gerichtet. "Wir bündeln unsere Kräfte, damit unsere Länder bei Themen wie Digitalisierung, Bildung und Technologie für die Zukunft gerüstet sind", so der SPD-Politiker. "Wir schaffen die Voraussetzungen für ein engeres Zusammenwachsen in den Grenzregionen, um den Bürgerinnen und Bürgern auch bei Fragen wie Kitas, Krankenversorgung und Schulbildung praktische Lösungen anzubieten." Es gehe darum, "für ein starkes, handlungsfähiges Europa, für eine friedliche Welt und eine regelbasierte Ordnung einzutreten". Mit dem Élysée-Vertrag hätten Deutschland und Frankreich die Lehren aus der blutigen Vergangenheit gezogen und eine historische Weichenstellung vorgenommen. "Aus jahrhundertealter angeblicher Erbfeindschaft wurde die deutsch-französische Freundschaft, aus einer Konfrontation, die Europa immer wieder in Krieg und Zerstörung gestürzt hat, wurde der Motor der europäischen Einigung", so Maas.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.01.2019 - 05:00 Uhr

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