Mittwoch, 23. Januar 2019
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.080 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Für Verunsicherung bei den Anlegern sorgte Marktbeobachtern zufolge einmal mehr der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Kinderschutzbund kritisiert "Starke-Familien-Gesetz"


Vater, Mutter, Kind / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Das sogenannte "Starke-Familien-Gesetz" der Großen Koalition, welches am Mittwoch vom Bundeskabinett auf den Weg gebracht werden soll, stößt auf scharfe Kritik beim Deutschen Kinderschutzbund. "Viele arme Kinder werden auch in Zukunft durch den Rost fallen und weiter in Armut leben", sagte Verbandspräsident Heinz Hilgers dem "Redaktionsnetzwerk Deutschland" (Mittwochsausgaben). "Dieses Gesetz ist keine Starke-Familien-Gesetz, sondern vor allem ein Starke-Bürokratie-Gesetz."

Hilgers sagte, es sei "schon fast Realsatire" bei derart geringen Verbesserungen von einem Gesetz für starke Familien zu sprechen: "Die Regelungen sind so kompliziert, dass Kinderzuschlag und Bildungs- und Teilhabepaket auch weiter nur einen geringen Teil der Anspruchsberechtigten erreichen werden." Die Regierung rechnet Hilgers zufolge lediglich mit 35 Prozent Inanspruchnahme beim Kinderzuschlag. Die Dunkelziffer mit Blick auf Kinderarmut in Deutschland bleibe hoch: "Bei zehn Euro mehr Lohn kann es sein, dass eine Familie unterm Strich 200 Euro weniger im Monat hat, weil Kitagebühren und andere Leistungen bezahlt werden müssen." Der Präsident des Kinderschutzbundes kritisierte auch die Pläne für das Bildungs- und Teilhabepaket. "Das Problem ist, dass der Schulbedarf nicht wissenschaftlich fundiert berechnet worden ist", so Hilgers. "Experten gehen von einem Bedarf von 400 Euro aus. 150 Euro sind im Gesetz vorgesehen. Das ist zu wenig."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 09.01.2019 - 05:00 Uhr

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