Montag, 17. Juni 2019
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Börse

Der DAX hat sich bis zum Montagmittag kaum bewegt. Die deutsche Leitindex wurde gegen 12:30 Uhr mit rund 12.100 Punkten berechnet, 0,06 Prozent über Freitagsschluss. Mit Abstand größter Kursverlierer waren die Anteilsscheine der Lufthansa, die bis zum Mittag rund 12 Prozent nachließen. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Pflege-Personalnot weitet sich aus: Fast 40.000 Stellen unbesetzt


Jens Spahn / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der Mangel an Pflegekräften in Deutschland weitet sich aus. Im vergangenen Jahr waren bundesweit knapp 40.000 Pflegestellen unbesetzt, wie das "Handelsblatt" (Dienstagausgabe) von der Bundesagentur für Arbeit (BA) erfuhr. Altenpflegedienste verzeichneten demnach 23.862 Vakanzen für Fachkräfte und Helfer, in der Krankenpflege waren im Jahresdurchschnitt 15.707 offene Stellen gemeldet.

Zum Vergleich: Im Jahr 2017 waren 23.300 Stellen in der Altenpflege und 14.700 in der Krankenpflege unbesetzt. "Bei Altenpflegern herrscht in allen Bundesländern Fachkräftemangel", erklärte die Bundesagentur für Arbeit. Gemeldete Stellen für Altenpflegefachkräfte sind den Angaben zufolge im Schnitt 183 Tage unbesetzt, auf 100 Stellenangebote kamen zuletzt nur 25 Arbeitslose. Die Personalprobleme nehmen zu, obwohl die Zahl der Beschäftigten in der Pflegebranche steigt. In der Altenpflege waren im vergangenen Jahr knapp 583.000 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt, gut 20.000 mehr als im Vorjahr. In der Krankenpflege stieg die Beschäftigtenzahl von 1,04 auf 1,06 Millionen. "Es gibt immer mehr Pflegekräfte. Aber es sind trotzdem noch nicht genug", sagte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) dem "Handelsblatt" (Dienstagausgabe). "Denn der Bedarf unserer älter werdenden Gesellschaft steigt stärker als die Zahl der Pflegekräfte." Große Hoffnungen setzt der Minister in die Konzertierte Aktion Pflege der Bundesregierung. Auf Grundlage der Ergebnisse wolle er beim Kampf gegen Personalmangel "Mitte des Jahres nachlegen", sagte er. "Wir wollen die Entlohnung verbessern, Ausbildung und Beruf noch attraktiver machen und Möglichkeiten schaffen, neue Pflegekräfte anzulocken."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.01.2019 - 16:29 Uhr

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