Mittwoch, 20. März 2019
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Börse

Am Mittwoch hat der DAX kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.603,89 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,57 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Fresenius mit deutlichen Kursgewinnen von über einem Prozent im Plus, gefolgt von Beiersdorf und von Eon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ifo: Berater blicken trotz Rezessionsszenarien positiv auf 2019


Büro-Hochhaus / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Beraterbranche blickt so zuversichtlich in das neue Jahr wie seit dem Boomjahr 2010 nicht. Das vom Münchner Ifo-Institut für das "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe) berechnete Beraterklima notiert auf dem höchsten Dezember-Wert seit acht Jahren. "Der Bereich Rechts- und Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüfung befindet sich weiter in der Komfortzone", sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe der Zeitung.

Mehr als die Hälfte der Berater konnte zuletzt ihren Umsatz zum Vorjahr steigern. Lediglich acht Prozent verzeichneten Umsatzrückgänge. "Der Ausblick auf das kommende halbe Jahr ist positiv." Geopolitische Unsicherheiten, wie etwa der Brexit oder die Protektionismus-Debatte, hätten im Moment offenbar keine Nachteile für die Branche. "Unsichere Zeiten haben für die Anwaltschaft nicht nur negative Auswirkungen, denn sie bedeuten oft, dass auch besonderer Bedarf für anwaltliche Expertise besteht", sagte Philipp Wendt, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Anwaltvereins (DAV), dem "Handelsblatt". Auch die Wirtschaftsprüfer sehen sich eher als Profiteure. "Brexit, Handelskriege, der zunehmende Populismus und die nicht absehbaren Folgen der Digitalisierung führen zu einer immer größer werdenden Unsicherheit in der Wirtschaft", sagte Melanie Sack, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW). "Vertrauensbildende Maßnahmen sind daher gefragt." Das Ifo-Beraterklima basiert auf einer Unternehmensbefragung. Es ist eine Sonderauswertung des Ifo-Geschäftsklimas, dem wichtigsten Frühindikator für die Konjunktur in Deutschland. Während die Stimmung in der Gesamtwirtschaft seit dem Jahresstart 2018 im Trend auf Talfahrt ist und an den Börsen Rezessionsszenarien durchgespielt werden, notiert das saisonbereinigte Beraterklima im zweiten Halbjahr deutlich höher als zum Jahresauftakt. Die Umsatzerwartungen waren sogar so gut wie seit dem Herbst 2007 nicht mehr. "De facto kaum ein Berater-Unternehmen erwartet Umsatzrückgänge", bestätigt Wohlrabe.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.01.2019 - 12:09 Uhr

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