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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.080 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Für Verunsicherung bei den Anlegern sorgte Marktbeobachtern zufolge einmal mehr der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Hartmann kritisiert Vorpreschen von Scholz in der K-Frage


Olaf Scholz / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der SPD-Landeschef in Nordrhein-Westfalen, Sebastian Hartmann, hat das Vorpreschen von Finanzminister Olaf Scholz bei der SPD-Kanzlerkandidatur kritisiert. "Das Letzte, was die SPD vor der so wichtigen Europawahl braucht, ist es, eine Kanzlerkandidatendebatte zu führen", sagte Hartmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben). "Ich erwarte nach dem schwierigen Jahr 2018, dass sich alle Vertreter der Parteiführung auf die wesentlichen Dinge konzentrieren."

Scholz hatte der "Bild am Sonntag" gesagt, er traue sich zu, Kanzler zu werden. Das gehöre zu seinem Selbstverständnis als Vizekanzler. Er habe gute Umfragewerte und halte einen Sieg gegen einen CDU-Kandidaten für möglich. Hartmann, der den mächtigsten und mitgliederstärksten SPD-Landesverband anführt, betonte, wenn die Entscheidung über den oder die SPD-Spitzenkandidatin anstehe, dürfe das nicht im Hinterzimmer passieren: "Bei der künftigen Besetzung von Spitzenpositionen in der SPD muss es um größtmögliche Beteiligung gehen. Ich unterstütze ausdrücklich die Idee einer Urwahl." Das würde bedeuten, dass bei mehreren Kandidaten die rund 450.000 SPD-Mitglieder befragt werden. Auch für den Parteivorsitz gibt es entsprechende Überlegungen. Laut Parteistatut müsste aber auch nach einem Mitgliederentscheid noch ein Parteitag formal zustimmen. An diesem Dienstag treffen sich die Bundestagsabgeordneten aus NRW und Niedersachsen/Bremen zu einer Klausur in Osnabrück. Daran nimmt auch Partei- und Fraktionschefin Andrea Nahles teil. Sie hat sich bislang noch nicht zu Scholz‘ Ambitionen geäußert. Bei dem Treffen soll über die Strategie für die kommenden Wochen bis zur Europawahl diskutiert werden. Hartmann sagte: "Die SPD braucht sich nicht zu verstecken. Wir sind die einzige Partei, die den Menschen konkrete Antworten darauf gibt, wie Arbeit in unserem Land angesichts der Digitalisierung auch in Zukunft gerecht verteilt wird."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.01.2019 - 03:00 Uhr

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