Mittwoch, 23. Januar 2019
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.080 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Für Verunsicherung bei den Anlegern sorgte Marktbeobachtern zufolge einmal mehr der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bayer-Aufsichtsräte einig gegen "aktivistische" Aktionäre


Bayer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Bayer-Betriebsratschef Oliver Zühlke hat keine Angst vor aktivistischen Aktionären. Das berichtet der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Aktivistische Aktionäre hätten nur dort eine Chance, wo Gremien wie Vorstand oder Aufsichtsrat zerstritten seien, sagte Zühlke, der auch stellvertretender Aufsichtsratschef ist.

Dort könnten die Angreifer Aufsichtsratsmandate erobern. "Das ist bei Bayer ausgeschlossen." Ein Aufspaltung des Bayer-Konzerns würde nach Ansicht des Aufsichtsratsvorsitzenden und langjährigen Vorstandschefs Werner Wenning "Werttreiber und Werte vernichten". Angesichts der aktuellen Lage des Konzerns fühlt sich Wenning an die Lipobay-Krise erinnert. Der Cholesterin-Senker musste 2001 wegen starker Nebenwirkungen vom Markt genommen werden, auch damals musste sich der Konzern gegen die Klagen tausender Betroffener zur Wehr setzen. "Jetzt müssen wir wieder kämpfen", sagte Wenning dem "Spiegel". Unterdessen bereitet sich der Konzern auf die nächsten Prozesse in den USA vor. Dort fordern fast 10.000 Kläger Schadensersatz von Monsanto, sie machen das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat für ihre Krebserkrankung verantwortlich. Gegenüber dem "Spiegel" zeigte sich Bayer-Chef Werner Baumann zuversichtlich, obwohl die Bayer-Tochter Monsanto den ersten Prozess verloren hatte: Die Pharmasparte des Konzerns hat große Erfahrungen mit solchen Massenklagen in den USA, diese Expertise soll sie nun in die Glyphosat-Verfahren einbringen. In dem verlorenen Prozess war noch die in solchen Fragen wenig erfahrene Monsanto-Rechtsabteilung zuständig. Bayer will im Zweifel durch alle rechtlichen Instanzen gehen. "Wir haben einen langen Atem", sagte Konzernchef Werner Baumann.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 05.01.2019 - 08:00 Uhr

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