Sonntag, 20. Januar 2019
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Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt und ist wieder auf den Stand gesprungen, den er zuletzt Anfang Dezember hatte. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.205,54 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,63 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Alle Werte waren kurz vor Handelsschluss im grünen Bereich, allen voran aber Continental, Wirecard und BASF. Die Aktie von Beiersdorf dagegen war kurz vor Handelsende nur 0,1 Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Ifo-Institut rechnet mit Abkühlung der Konjunktur


Container / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Ifo-Chef Clemens Fuest erwartet eine Abkühlung der deutschen Konjunktur. "Sorgen sind berechtigt", sagte Fuest dem "Handelsblatt". In China etwa habe die Industrie erstmals seit zwei Jahren einen Rückgang verzeichnet.

"Allerdings kommen die Signale für eine Abkühlung nicht allein aus China, das Weltwirtschaftsklima insgesamt wird rauer", sagte der Präsident des Münchener Ifo-Instituts dem "Handelsblatt". Etwa sieben Prozent der deutschen Exporte – Waren im Wert von rund 86 Milliarden Euro im Jahr 2017 – gingen nach China. Dieser Anteil wachse seit Jahren. Allerdings seien Europa und die USA immer noch weit wichtiger für die deutsche Exportindustrie. So spielten die Angst vor einem harten Brexit und der Rückgang der Erwerbsbevölkerung für die Konjunktur ebenfalls eine tragende Rolle. Auch die Probleme der Autoindustrie würden "im kommenden Jahr noch spürbar sein", so Fuest. Das Ifo-Institut legte Ende 2018 die pessimistischste Prognose der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute vor: Nur um 1,1 Prozent soll die deutsche Wirtschaft 2019 wachsen – nach 1,5 Prozent im vergangenen Jahr. Die nervösen Kurse an den Börsen spielten dabei laut Fuest nur eine begrenzte Rolle: "Dass der aktuelle Kursrückgang an den Börsen einen Abschwung auslöst, ist nicht zu erwarten."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 04.01.2019 - 06:28 Uhr

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