Mittwoch, 23. Januar 2019
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.080 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Für Verunsicherung bei den Anlegern sorgte Marktbeobachtern zufolge einmal mehr der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Polens Außenminister: "Nord Stream 2 killt die Ukraine"


Castoro 10 beim Bau von Nord Stream 2 / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Der polnische Außenminister Jacek Czaputowicz hat ein Ende der geplanten Gaspipeline Nord Stream 2 gefordert. Die Pipeline zerstöre den Effekt von Sanktionen gegen Russland. "Nord Stream 2 killt die Ukraine", sagte Czaputowicz dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe).

"Wenn der russische Gas-Transit durch die Ukraine wegfällt, verliert das Land nicht nur erhebliche Einnahmen, sondern vor allem die Garantie eines Schutzes vor weiteren russischen Aggressionen." Auch die EU-Kommission wolle keine Pipeline allein für Gas des russischen Anbieters Gazprom zulassen. "Polen, die USA und die EU-Kommission vertreten hier eine pro-europäische Position, Deutschland eine anti-europäische Position", sagte Czaputowicz. Er warf Deutschland und Österreich "Täuschungsmanöver" vor. Zur Beilegung des Krim-Konflikts forderte Czaputowicz einen Sondergesandten des UN-Generalsekretärs für die Ukraine. Zudem sollten die USA und die EU in das sogenannte Normandie-Format zur Lösung der Krimkrise einbezogen werden. Bisher nehmen Deutschland, Frankreich, Ukraine und Russland an dem Format teil. "Deutschland und Frankreich meinen vielleicht, sie repräsentieren Europa, aber das tun sie für uns nicht", sagte Czaputowicz.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 03.01.2019 - 12:07 Uhr

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