Mittwoch, 23. Januar 2019
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Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.080 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Für Verunsicherung bei den Anlegern sorgte Marktbeobachtern zufolge einmal mehr der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Regierungs-Gutachten bestätigt Zweifel an Nutzen von Kieferorthopädie


Blick vom Zahnarzt-Patientenstuhl / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach dem Bundesrechnungshof äußert nun auch ein vom Gesundheitsministerium in Auftrag gegebenes Gutachten Zweifel am Sinn kieferorthopädischer Behandlungen. Derzeit gebe es "keine ausreichende Evidenz für den patientenrelevanten Nutzen kieferorthopädischer Leistungen", heißt es in einem Schreiben des Gesundheitsministeriums an den Bundestag, über das die "Bild-Zeitung" (Donnerstagsausgabe) berichtet. In Deutschland erhäle rund jeder zweite Jugendliche eine kieferorthopädische Behandlung.

Die Kosten für alle Versicherten beliefen sich auf mehr als 1,1 Milliarden Euro pro Jahr, berichtet die Zeitung weiter. Schon im vergangenen April hatte der Bundesrechnungshof deshalb auf das Problem aufmerksam gemacht. Hauptvorwurf: Es gebe keine einzige medizinische Studie, die den Nutzen dieser Behandlungen wirklich beweise. Daraufhin beauftragte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) das Berliner Forschungs-Institut IGES mit einem Gutachten, das Spahn bisher aber geheim hielt. Nun lägen dessen Ergebnisse vor, denen zufolge das Regierungs-Gutachten alle Zweifel am Sinn der Kieferorthopädie bestätige, berichtet die "Bild-Zeitung" unter Berufung auf das Gutachten. Die vom Ministerium beauftragten Forscher stellten sogar infrage, "ob die Ausgaben in der kieferorthopädischen Versorgung den Kriterien der Wirtschaftlichkeit genügen". Bis heute könne keine einzige Studie beweisen, "ob und welche langfristigen Auswirkungen die kieferorthopädischen Therapien auf die Mundgesundheit" hätten, berichtet die Zeitung weiter. Die Bundesregierung sieht deshalb nun die Krankenkassen am Zug. Der Spitzenverband GKV müsse den Nutzen der Behandlungen bewerten. So etwas sei "keine staatliche Aufgabe", schreibt das Gesundheitsministerium. In einigen Wochen aber wolle das Ministerium ein "Expertengespräch" zum Nutzen kieferorthopädischer Behandlungen durchführen, berichtet die Zeitung.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 03.01.2019 - 00:00 Uhr

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