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Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.080 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Für Verunsicherung bei den Anlegern sorgte Marktbeobachtern zufolge einmal mehr der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Aktivist Katsch: Missbrauchsopfer gaben sich selbst die Schuld


Katholischer Pfarrer bei einer Messe zwischen Ministranten / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Matthias Katsch, Aktivist gegen sexuellen Missbrauch in der Kirche, hat über seinen eigenen Missbrauch und den anderer Schüler am Berliner Canisius-Kolleg jahrzehntelang geschwiegen, weil er sich selbst die Schuld an den Vorfällen gab. "Weil wir nicht wirklich begriffen, was uns geschah", sagte er dem "Zeitmagazin". Es sei peinlich gewesen, "normalerweise unaussprechlich", so Katsch weiter. "Der Täter hatte erreicht, dass wir uns selbst die Schuld gaben."

Erst 2010 wurden mehrere Missbrauchsfälle an dem Jesuiten-Kolleg in den Siebziger- und Achtzigerjahren öffentlich. Ein Pater habe ihn und andere bei "Auswertungen" eines angeblichen Tests mit Fragen über Sexualität missbraucht. Bei diesem Pater habe er auch beichten müssen. Dem Direktor der Schule darüber etwas zu berichten, habe er nicht gewagt. "Das Konzept des sexuellen Missbrauchs gab es damals nicht – wir wussten gar nicht, was sexuelle Gewalt war." Katsch ist Sprecher der Initiative "Eckiger Tisch" gegen sexuellen Missbrauch in Jesuiten-Einrichtungen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 02.01.2019 - 11:20 Uhr

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