Mittwoch, 23. Januar 2019
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Börse

Die Börse in Frankfurt hat am Mittwochmittag kaum Kursveränderungen verzeichnet: Gegen 12:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.080 Punkten berechnet. Dies entspricht einem Minus von 0,1 Prozent gegenüber dem vorherigen Handelstag. Für Verunsicherung bei den Anlegern sorgte Marktbeobachtern zufolge einmal mehr der Zollstreit zwischen den Vereinigten Staaten und China. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

FDP-Chef verlangt mehr Unterstützung für liberale Muslime


Gläubige Muslime beim Gebet in einer Moschee / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

FDP-Chef Christian Lindner hat sich dafür ausgesprochen, liberale Muslime in Deutschland intensiver zu unterstützen. Die deutsche Gesellschaft müsse "den liberalen Vertretern des Islam den Rücken stärken und Gehör schenken", sagte Lindner der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt". Sie seien leider nicht so gut organisiert.

"Es sind eher Einzelpersonen, die innerhalb der islamischen Community für neues Denken argumentieren", sagte der Parteivorsitzende. Er fürchte zudem, dass ihr Anteil "durch die Migrationsbewegungen der letzten drei Jahre gesunken ist". Bei sehr frommen Muslimen gebe es "oft eine Nähe auch zu autoritären Vorstellungen in der Politik", kritisierte Lindner. Er finde es gut, wenn säkulare und liberale Muslime häufiger auf Konferenzen vertreten seien. Die Debatte über die Ausrichtung des Islam müsse aber jeder Einzelne führen, nicht der Staat. "Ich darf den Verkäufer hinter der Theke an meinem Kiosk fragen. Und ich darf meinen Nachbarn oder meinen Taxifahrer fragen, ob er mich als Ungläubigen sieht, der verachtet wird. Solche Diskussionen sind notwendig", sagte der FDP-Chef. Er wundere sich, wie zurückhaltend Viele in der Debatte seien: "Gerade die politische Linke und die Frauenbewegung, die so vehement gegen die katholische Kirche diskutiert haben, sind bei konservativen Muslimen debattenscheu", so Lindner. Man höre fast nur konservative Politiker, die sich regelrecht am Islam abarbeiteten und das Christentum zur Staatsreligion ausrufen wollten.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 02.01.2019 - 11:15 Uhr

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