Dienstag, 19. März 2019
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Die Börse in Frankfurt hat zum Handelsstart am Dienstag zunächst kaum Kursveränderungen verzeichnet. Gegen 09:30 Uhr wurde der DAX mit rund 11.660 Punkten berechnet. Das entspricht einem Plus von nur 0,01 Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am Vortag. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Studie: Jeder Zweite fürchtet Altersarmut


Senioren mit Rollstuhl / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Die Angst vor Altersarmut in Deutschland ist sprunghaft gestiegen. Mehr als jeder zweite Bundesbürger macht sich Sorgen um den eigenen Lebensstandard und eine mangelnde Absicherung im Rentenalter, geht aus einer aktuelle Umfrage der Beratungsgesellschaft Ernst & Young zum Verbrauchervertrauen hervor, über die die "Welt" berichtet. Um stattliche 18 Prozentpunkte auf nunmehr 56 Prozent sei der entsprechende Wert gegenüber dem Vorjahr in die Höhe geschnellt.

2018 seien es bereits zehn Prozentpunkte gewesen, berichtet die Zeitung. "Die Rente ist aus Sicht vieler Deutscher keineswegs mehr sicher", sagte Bernhard Lorentz, Leiter des Bereichs Government und Public Sector bei EY und einer der beiden Autoren der Studie, für die im November gut 1.000 Verbraucher befragt wurden. Der Experte hält das Ergebnis für alarmierend, angesichts der immer älter werdenden Gesellschaft. "Zumal die aktuelle Niedrigzinsphase den Aufbau von Vermögen und einer ausreichenden privaten Altersvorsorge enorm erschwert", so Lorentz weiter. Und es kämen noch weitere Probleme hinzu, auch das zeigt die Umfrage. Sprunghaft gestiegen sei bei den Befragten nämlich auch die Angst vor höheren Lebenshaltungskosten und steigenden Energiepreisen. Jeweils rund 70 Prozent der Befragten hätten deswegen Angst vor finanziellen Einschnitten, berichtet die Zeitung. Und das drückt die Stimmung. Der Optimismus vergangener Jahre jedenfalls nimmt ab. Zwar erreiche die Zufriedenheit mit der eigenen finanziellen Lage laut der EY-Studie weiterhin ein hohes Niveau. Lediglich elf Prozent der Bundesbürger seien derzeit komplett unzufrieden mit ihrem Auskommen, heißt es in der Untersuchung, über die die "Welt" berichtet. Das aber sei der nunmehr höchste Wert sei 2011. Umgekehrt beurteilten nur noch 43 Prozent der Befragten ihre wirtschaftliche Lage als positiv. Zum Vergleich: 2018 seien es noch 49 Prozent und in den beiden Jahren davor hätte diese Zahl sogar die 50-Prozent-Marke überschritten, berichtet die Zeitung weiter. "Die deutsche Wirtschaft hat sich in den vergangenen Jahren ausgesprochen positiv entwickelt", sagte Thomas Harms, Leiter des Bereichs Handel und Konsumgüter bei EY. Nun aber spürten die Verbraucher: "Wachstum ist endlich", so Harms weiter. Die Konjunktur verliere aktuell an Fahrt, zumal neben wirtschaftlichen zunehmend auch politische Risiken den Aufschwung bedrohen. "Der freie Handel, auf dem die wirtschaftliche Stärke Deutschlands teilweise beruht, ist keine Selbstverständlichkeit mehr", sagte Harms. Die Zufriedenheit mit der Entwicklung des eigenen Lebensstandards gehe dabei mit fortschreitendem Alter zurück. "Vor allem Senioren scheinen von der guten konjunkturellen Entwicklung der letzten Jahre kaum profitiert zu haben", so Lorentz. Zumindest sei diese Altersgruppe deutlich unzufriedener als der Durchschnitt der Bevölkerung. Lediglich jeder dritte Verbraucher über 65 sei mit seiner finanziellen Situation zufrieden. Und nur sechs Prozent gingen davon aus, dass sich die Lage 2019 wieder bessert. Angesicht der eingetrübten Aussichten wollen die Deutschen ihr Geld in den kommenden Monaten zusammenhalten. "2019 ist bei einigen Verbrauchern Sparen angesagt", sagte Harms. Vor allem für große Einzelanschaffungen wie Autos oder Küchen, für Unterhaltungselektronik, also beispielsweise für Smartphones und Tablets, und für die Renovierung von Haus und Wohnung solle weniger Geld ausgegeben werden. Nur für Urlaub und Lebensmittel planten die Bundesbürger noch höhere Ausgaben, berichtet die Zeitung.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 02.01.2019 - 06:00 Uhr

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