Sonntag, 16. Juni 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX weiter nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Leitindex mit 12.096,40 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,60 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Mit Abstand größter Verlierer waren die Aktien von Infineon. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bankenverbandspräsident kritisiert EZB


EZB / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Angesichts der niedrigen Zinsen greift Bankenverbandspräsident Hans-Walter Peters die Europäische Zentralbank (EZB) an. "Die EZB ignoriert nach wie vor sämtliche Mahnungen von allen Seiten und schiebt den Ausstieg aus den Negativzinsen auf die lange Bank", sagte Peters den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Mittwochsausgaben). Das sei aus seiner Sicht das falsche Signal.

Den deutschen Sparern macht er deswegen wenig Hoffnungen für 2019: "Das Zinsumfeld dürfte sich nur wenig verändern", so Peters weiter. Es werde demnach bei extrem niedrigen Zinsen auf Sparguthaben bleiben. Peters sieht nach dem Einbruch des Aktienmarktes Chancen für steigende Kurse. Gemessen an den wirtschaftlichen Fundamentaldaten hält er den Deutschen Aktienindex DAX nach den letzten Kurskorrekturen nicht mehr für hoch bewertet. "Bei einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung könnte er wieder an Boden gewinnen", sagte der Bankenverbandspräsident, der auch Sprecher der persönlich haftenden Gesellschafter der Privatbank Berenberg aus Hamburg ist. Allerdings wären "starke Nerven für Aktienanleger hilfreich, gerade mit Blick auf die zahlreichen Unsicherheiten - von den Handelskonflikten über den Brexit bis hin zur Finanzpolitik in Italien". Für die deutsche Wirtschaft rechnet Peters in diesem Jahr mit einem Wachstum von 1,5 Prozent. Aus Sicht von Peters entspricht das der Schulnote "befriedigend". Er liegt damit unter der Prognose der Bundesregierung, die derzeit von 1,8 Prozent ausgeht. Gute Nachrichten habe der Bankenverbandspräsident für den Arbeitsmarkt. Das Beschäftigungswachstum setze sich fort und werde historische Höchststände erreichen. "Die Zahl der Arbeitslosen könnte 2019 im Durchschnitt auf rund 2,2 Millionen sinken", so Peters. 2018 lag der Durchschnittswert bei rund 2,35 Millionen.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 02.01.2019 - 01:00 Uhr

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