Freitag, 19. Juli 2019
NEWS25
HOME   POLITIK   WIRTSCHAFT   SPORT   ETC.   NET-NEWS   ARCHIV   

Meistgelesene Nachrichten

Britischer Schatzkanzler kündigt Widerstand gegen Johnson an
Justizministerin gegen Erfassung von Zug- und Busreisenden
Armutsmigration: Duisburger Oberbürgermeister beklagt EU-Versäumnisse
DAZN sichert sich Bundesliga-Rechte von Eurosport
Brüssel genehmigt Liberty-Übernahme durch Vodafone unter Auflagen
Buschmann zieht Wehrdienstverweigerung zurück
Oliver Zipse wird BMW-Chef
Gates-Stiftung setzt auf digitales Geld
Von der Leyen will konsequenten Schutz von EU-Außengrenzen
EU-Stabilitätspakt: Von der Leyen für Zugeständnisse an Italien

Newsticker

08:14Grünen-Wehrexperte warnt AKK vor halbherziger Amtsausübung
08:03Britischer Schatzkanzler kündigt Widerstand gegen Johnson an
07:37Grüne wollen stärkere Beschränkung von Melderegisterauskünften
05:00Kassen fürchten Anstieg bei Heimkosten
03:00Reedereien fürchten Eskalation am Persischen Golf
01:00Lindner spricht sich für Zentralabitur aus
22:10Wenig Bewegung an US-Börsen - Gold legt nach Drohnen-Abschuss zu
21:30Trump: USA haben iranische Drohne abgeschossen
21:13Von der Leyen will konsequenten Schutz von EU-Außengrenzen
21:091.740 Flüge von Umweltressort-Angestellten zwischen Bonn und Berlin
20:48Oliver Zipse wird BMW-Chef
20:48Zahl der Toten nach Brandanschlag in Japan steigt auf 33
20:42++ EILMELDUNG ++ Oliver Zipse neuer BMW-Chef
20:29EU-Stabilitätspakt: Von der Leyen für Zugeständnisse an Italien
20:14Armutsmigration: Duisburger Oberbürgermeister beklagt EU-Versäumnisse

Börse

Am Donnerstag hat der DAX deutlich nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 12.227,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,92 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste standen kurz vor Handelsschluss die Wertpapiere von Merck mit kräftigen Kursgewinnen von fast zwei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von den Aktien von der Deutschen Börse und von RWE. Die Anteilsscheine von SAP standen kurz vor Handelsschluss mit einem kräftigen Kurseinbruch von über fünf Prozent am Ende der Liste, gefolgt von den Papieren von Wirecard und von Thyssenkrupp mit jeweils kräftigen Kursverlusten. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Nach Übergriffen von Migranten: Seehofer will härtere Gesetze


Horst Seehofer / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nach den Übergriffen offenbar alkoholisierter Asylbewerber im bayerischen Amberg, bei denen am Wochenende zwölf Personen verletzt wurden, hat Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) eine Verschärfung der Gesetze zur Abschiebung angekündigt. "Die Ereignisse in Amberg haben mich sehr aufgewühlt. Das sind Gewaltexzesse, die wir nicht dulden können. Wenn Asylbewerber Gewaltdelikte begehen, müssen sie unser Land verlassen. Wenn die vorhandenen Gesetze dafür nicht ausreichen, müssen sie geändert werden", sagte Seehofer der "Bild-Zeitung" (Mittwochsausgabe).

Dazu werde er der Koalition Vorschläge machen. "Auch die offensichtlich fremdenfeindlich motivierte Amokfahrt in Bottrop hat mich sehr betroffen gemacht. Es gehört zur politischen Glaubwürdigkeit, beide Fälle mit Entschiedenheit und Härte zu verfolgen", so der Innenminister weiter. Ähnlich äußerte sich der CDU-Innenexperte Christoph de Vries (CDU): "Die hemmungslose Gewalt dieser jugendlichen Flüchtlinge aus dem Nahen Osten macht einen fassungslos. Wie kann man der Gesellschaft, die einem Schutz und Hilfe gewährt vor Krieg und Gewalt nur so brutal und respektlos entgegentreten? Wichtig sind jetzt harte Sanktionen von Justiz und Jugendhilfe, die unmissverständlich klar machen, dass dieses asoziale, gewalttätige Verhalten Konsequenzen hat", sagte de Vries. Der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, forderte die Bundesregierung zu einer Stellungnahme auf. "Der Sprecher der Bundesregierung muss sich zu dem Fall erklären. Es kann nicht sein, dass es sich nur dann um eine `Hetzjagd` handelt, wenn es um rechtsextreme Täter geht", sagte Wendt der "Bild-Zeitung". Immer heiße es zu dem Fall: "`Die Motive der Täter sind nicht bekannt.` Ich will ihnen das Motiv nennen: Es ist eine tiefe Verachtung für unseren Staat und für die Menschen, die bei uns leben", so Wendt weiter. Die vier Täter dürften erst wieder in Freiheit kommen, wenn sie den Boden ihres Heimatlandes betreten, so der Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft. CDU-Innenexperte Philipp Amthor sagte: "Hier muss der Rechtsstaat unnachgiebige Härte zeigen und noch konsequenter abschieben." Ähnlich äußerte sich Rechtsexperte Patrick Sensburg (CDU): "Aus meiner Sicht haben die Person ihr Bleiberecht verloren und müssen abgeschoben werden. Dies gibt die aktuelle Rechtslage her."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Bookmark and Share  

NEWS25-Meldung vom 01.01.2019 - 22:00 Uhr

   © news25 2015 | Impressum, Datenschutzerklärung