Samstag, 19. Januar 2019
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Börse

Zum Wochenausklang hat der DAX kräftig zugelegt und ist wieder auf den Stand gesprungen, den er zuletzt Anfang Dezember hatte. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 11.205,54 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 2,63 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Alle Werte waren kurz vor Handelsschluss im grünen Bereich, allen voran aber Continental, Wirecard und BASF. Die Aktie von Beiersdorf dagegen war kurz vor Handelsende nur 0,1 Prozent im Plus. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Bahn zahlte seit 2015 über 500 Millionen Euro an externe Berater


ICE der Deutschen Bahn in Berlin / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Nicht nur die Bundeswehr steht wegen teurer Beraterverträgen in der Kritik: Auch die Deutsche Bahn hat nach Informationen der "Bild am Sonntag" von 2015 bis 2018 über eine halbe Milliarde Euro für externe Berater ausgegeben. Bahn-Chef Richard Lutz zieht nun die Notbremse. Ein Bahn-Sprecher sagte "Bild am Sonntag": "Der Konzernvorstand hat für das kommende Jahr eine starke Reduzierung von Beratungskosten beschlossen, die einen Budgetdeckel von 100 Millionen Euro vorsieht."

Zuletzt waren die Honorare immer üppiger geworden, Beraterfirmen hatten beim hoch verschuldeten Konzern (aktuell knapp 20 Milliarden Euro) ordentlich abkassiert: So zahlte die Bahn 2015 circa 80 Millionen, 2016 rund 120 Millionen und 2017 sogar 160 Millionen Euro an externe Berater. Laut "Bild am Sonntag" sollen es 2018 über 150 Millionen Euro werden. Nach Ansicht vieler Eisenbahner war das Geld schlecht investiert. Kritik kommt auch von Torsten Herbst, FDP-Obmann im Verkehrsausschuss: "Das Strategiedefizit im DB-Konzern lässt sich nicht durch den Einkauf teurer Berater lösen. Weder Vorstand noch Aufsichtsrat haben eine klare Vorstellung davon, was der Konzern zukünftig leisten soll und was nicht." Dementsprechend sei bisher auch kein schlüssiges Konzept erkennbar, wie das Unternehmen die organisatorischen und finanziellen Probleme im Personen- und Güterverkehr in den Griff bekommen könne. Herbst: "Das ist ein klarer Fall von Führungsschwäche. Und diese können auch externe Berater nicht beheben."

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 16.12.2018 - 00:00 Uhr

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