Sonntag, 09. Dezember 2018
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Zum Wochenausklang hat der DAX nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 10.788,09 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,21 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Kurz vor Handelsende waren die Aktien von Wirecard mit über drei Prozent entgegen dem Trend im Plus, gefolgt von Bayer und Beiersdorf. [Weiter...]

Finanzmärkte aktuell:

Wetter: Regen lässt nach

In der Nacht zum Freitag klingen die Niederschläge vorübergehend ab, ehe es später in der Osthälfte erneut zu regnen beginnt. Auch im Süden setzen wieder Niederschläge ein, wobei im Schwarzwald, auf der Alb und an den Alpen die Schneefallgrenze auf 500 bis 800 m sinkt. Darüber fallen einige Zentimeter Neuschnee und es tritt Glätte durch Schneematsch auf. [Weiter...]

Graphik: Deutscher Wetterdienst

Behinderte Arbeitslose finden seltener einen Job


Bundesagentur für Arbeit / Foto: über dts Nachrichtenagentur

 

Menschen mit schweren Behinderungen haben es deutlich schwerer, eine Stelle auf dem regulären Arbeitsmarkt zu finden als nicht behinderte Menschen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hervor, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben) berichten. Nach Auskunft des Bundesarbeitsministeriums fanden zwischen Januar und Oktober dieses Jahres nur 17 Prozent der Schwerbehinderten, die zuvor arbeitslos waren, eine Stelle auf dem ersten Arbeitsmarkt.

Von den nicht schwerbehinderten Arbeitslosen gelang dies dagegen 28 Prozent. In absoluten Zahlen bedeutet das: Insgesamt fanden in den zehn Monaten 6,2 Millionen Arbeitslose eine Stelle. 312.000 von ihnen waren schwerbehindert und 5,9 Millionen hatten keine Behinderung. Auf dem regulären ersten Arbeitsmarkt konnten aber nur 54.000 schwerbehinderte Arbeitslose und 1,7 Millionen nichtbehinderte Arbeitslose einen Arbeitsvertrag unterzeichnen. Linken-Politikerin Zimmermann zieht aus den Zahlen den Schluss, dass die Lage am Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderungen "nach wie vor schwierig ist". Die gesetzlich geregelten Beschäftigungsquoten für Schwerbehinderte werde nach wie vor nicht erfüllt. "Es besteht dringender politischer Handlungsbedarf", so Zimmermann. Sie fordert, die Beschäftigungsquote von heute fünf Prozent auf sechs Prozent zu erhöhen. Allerdings erreichen die allermeisten Unternehmen die geforderten fünf Prozent schon heute nicht: Laut den letzten verfügbaren Zahlen von 2016 kommen die privaten Arbeitgeber auf eine Quote von 4,1 Prozent. Öffentliche Arbeitgeber beschäftigen 6,6 Prozent Schwerbehinderte. Zusammengerechnet sind das 4,7 Prozent.

© dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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NEWS25-Meldung vom 07.12.2018 - 01:00 Uhr

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